Biologisch gesehen hat der Mensch seinen Vitalitätshöhepunkt so um das 20. Lebensjahr. Von da an geht es, allerdings in den ersten Jahren kaum spürbar, jedoch stetig bergab. Die Sehkraft wird schwächer, die Denkvorgänge verlangsamen sich, die Fruchtbarkeitsrate von Frauen nimmt ab, die Potenz der Männer verringert sich, die Herzleistung sinkt und das Erinnerungsvermögen lässt nach.
Text und Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel
Erbfaktoren spielen natürlich eine wichtige Rolle – schauen Sie sich ruhig die Gesichtshaut von anderen Menschen an und vergleichen Sie sich ruhig mal mit Gleichaltrigen. Sie werden sicherlich überrascht sein und feststellen, dass bei einigen Menschen ein jugendliches Hautbild erscheint und kaum ein graues Haar zu entdecken ist. Der andere dagegen sieht deutlich älter aus, mit tiefen Falten im Gesicht und grauen, dünnen Haaren. Gehören Sie der ersten Gruppe an? Dann haben Sie sehr viel Glück gehabt. Das ist das wahre Alter und hat mit dem kalendarischen Alter wenig zu tun.
Der individuelle Lebensstil spielt dabei eine große Rolle. Denn fürs Altern sind nicht nur genetische Faktoren verantwortlich. Sehr anschaulich wurde das an eineiigen Zwillingen dokumentiert, die über den gleichen genetischen Code verfügen. Während der eine sichtlich gealtert ist vom ungesunden Lebensstil, wie Zigaretten- und Alkoholkonsum, zuviel Sonneneinstrahlung, dauernden Arbeitsstress und persönlichen Problemen, sieht der andere aufgrund sportlicher Betätigung, positiver Lebenseinstellung, gesunder Ernährung, stressarmem Alltag und guter biologischer Hautpflege, optisch 15 bis 20 Jahre jünger aus. Das Hautbild und andere sichtbare Zeichen der Alterung sind jedoch nur die halbe Wahrheit, entscheidend ist, wie es drinnen aussieht.

Illustration/Foto: Gudy Steinmill-Hommel
Seit 1826 im nordenglischen Darlington der erste Bahnhof der Welt eröffnet wurde, hat sich viel getan in der Welt der Eisenbahn. Entsprechend vielfältig sind die Empfangsgebäude: Die Spannbreite reicht von den »Kathedralen der industriellen Revolution« (G. K.Chesterton) bis zu romantischen Nebenbahn-Stationen. Alle üben sie einen großen Reiz auf die Menschen aus: Sie signalisieren die Aussicht auf Flucht vor dem Alltag, ferne Ziele… Kommen Sie mit auf eine faszinierende Tour durch die Bahnhöfe auf fünf Kontinenten. Mit vielen Luftbildern……Das Buch ist im GeraMond Verlag erschienen – auch über Amazon zu bestellen.

Text + Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel
Tozeur, ein blühendes Paradies, mitten in der Wüste, die schönste Oase Tunesiens, am Tor zur Sahara. Aus einer öden Wüste in eine saftige Landschaft einer Oase einzutauchen, ist ein einmalig magisches Erlebnis. Was eben noch trist erschien, leuchtet jetzt im klarsten Blau über tausenden von Dattelpalmen. Dieses Grün der Blätter, die Aprikosen- und Orangenbäume mit ihren prallen Früchten, meine Augen genießen die Farben. Im Kontrast dazu, die silbrig schimmernden Bewässerungskanäle in den Oasengärten, die, die wichtigsten Wasserquellen, in der Wüste, darstellen. Und plötzlich wird die Luft erträglich und zum Luxusartikel.
In Richtung Süden breitet sich eine vollendete Wüstenlandschaft aus. Der Norden und Südosten wird von kahlen zerklüfteten Bergketten eingefasst. Dazwischen die 200 Kilometer breite Salzsenke des Chott el Kjerid, ein Salzsee, ein Hitzekessel. Am nordwestlichen Rand erheben sich Oasen, wie grüne Inseln in einem staubig-gelben Sandmeer, und in der glühenden Sonne gedeihen die köstlichsten Datteln von Tunesien, die „Degelt en Nour“, auch die „Finger des Lichts“, genannt, eine köstliche Spezialität unter Dattelfreunden.
Musik berührt den Geist, den Körper und die Seele gleichermaßen. Sie ist in der Lage, dem Denken, Empfinden und Fühlen Ausdruck zu verleihen und Hörende unmittelbar in ihrem ganzen Dasein zu berühren. Musik ist identitätsstiftend und gemeinschaftsbildend.

Illustration/Foto: Gudy Steinmill-Hommel..
Doch liegt in diesen Eigenschaften auch eine Janusköpfigkeit: Musik kann Brücken bauen in Konfliktsituationen, wenn die Sprache versagt oder der Dialog an seine Grenzen stößt. Sie kann aber auch den Gruppenzusammenhalt im Krieg stärken, Feindbilder schaffen, Aggressionen wecken und Gewalt legitimieren. Auch »böse Menschen haben Lieder« – doch sollte man ihnen nicht allein das Feld überlassen, wenn es darum geht, Menschen auf die Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft einzustimmen. weiterlesen »
Weihrauch, Myrrhe, Copal, Fichtenharz, Mastix und Co. gehören zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Sie blicken auf eine jahrtausendealte Geschichte als Heil- und Räucherstoffe zurück und wurden für diese Zwecke vermutlich schon in der frühen Steinzeit gesammelt und zubereitet.

Illustration/Foto: Gudy Steinmill-Hommel..
Es handelt sich um wahrhaftige Naturschätze, die in Anbetracht ihrer Kostbarkeit ganze Zeitepochen und Kulturen geprägt haben – dies sowohl in ökonomischer, soziokultureller und spiritueller Hinsicht. Doch auch heute erfreuen sich die im vorliegenden Buch beschriebenen Harze wieder einer wachsenden Beliebtheit. Manche von ihnen werden gegenwärtig als Heilmittel erforscht und so lässt sich uraltes Erfahrungswissen inzwischen vielfach auch von Seiten der Wissenschaft erschließen. Der Autor präsentiert in dieser reich bebilderten ethnobotanischen Abhandlung über 70 verschiedene, sowohl heimische als auch exotische Pflanzenexsudate und erläutert ihre traditionellen Anwendungen als Heil- und Räuchermittel. Das Buch ist im freya-verlag erschienen – auch über Amazon zu bestellen.





















