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“Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle…Wem dieses Gefühl fremd ist, wer nicht mehr innehalten und in Bewunderung versinken kann, der ist so gut wie tot, seine Augen sind verschlossen”. Albert Einstein (1879-1955) Deutschland

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n großen Museen wie dem Louvre oder der National Gallery richtet sich der Blick der Besucherinnen und Besucher meist sofort auf das Bild – ohne dass beachtet wird, was das Werk begrenzt, umgibt und definiert. Und doch bringt der Rahmen das eingerahmte Bild nicht nur zur Geltung, sondern er verleiht ihm seinen Wert.In großen Museen wie dem Louvre oder der National Gallery richtet sich der Blick der Besucherinnen und Besucher meist sofort auf das Bild – ohne dass beachtet wird, was das Werk begrenzt, umgibt und definiert: der Bilderrahmen.

„Geschichte schreiben“ nimmt dieses vernachlässigte Element genauer unter die Lupe. Denn der Rahmen bringt das eingerahmte Bild nicht nur zur Geltung, sondern er verleiht ihm seinen Wert.
Zu Gast bei Patrick Boucheron ist die Historikerin Charlotte Guichard. Sie erklärt, wie Bilder im späten Mittelalter erstmalig mit einem goldenen Rahmen versehen wurden. Inwiefern hat dieser Schritt die gesellschaftliche Bedeutung der Malerei verändert? weiterlesen »


Foto: Gudy Steinmill-Hommel

Das Gleichgewicht des Seins
“Du musst lernen, inmitten der Aktivität still und in der Ruhe lebendig zu sein.”
Mahatma Gandhi (1869-1948) Indien

In ihrem Buch “Leben mit Picasso” (1964) wagte es Picassos Geliebte Françoise Gilot ein wenig glanzvolles Bild des berühmten spanischen Malers zu zeichnen. Bis heute ist “die Frau, die Nein sagt”, wie Picasso sie nannte, die Einzige geblieben, die Picasso die Stirn bot. Die Doku erzählt die verworrene und mitreißende Geschichte dieses außergewöhnlichen Paares.Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zog der vom Franquismus aus seinem Heimatland Spanien vertriebene Pablo Picasso gemeinsam mit seiner neuen Geliebten, der 40 Jahre jüngeren Malerin Françoise Gilot, ins sonnige Südfrankreich. An der Seite seiner Muse, die ihm im Laufe der Jahre zwei Kinder schenkte, konnte er auf diesem beschaulichen Fleckchen Erde neue Energie tanken. Er änderte nicht nur seinen Lebensstil, sondern entwickelte auch seine Kunst weiter, indem er sich anderen Themen zuwandte und mit neuen Materialien und künstlerischen Praktiken experimentierte. weiterlesen »

Sehnsucht nach Nähe, Sehnsucht nach Reisen, nach Theater- und Museumsbesuchen. Die Liste unserer Sehnsüchte ist in Corona-Zeiten lang geworden. Das “innige schmerzliche Verlangen” ist seit jeher Triebfeder für künstlerisches Schaffen. “Twist” startet den Sehnsuchts-Trip im Kunstpalast in Düsseldorf, wo gerade Bilder des Romantikers Caspar David Friedrich ausgestellt sind. weiterlesen »

Frau, Mann, Trans, Queer – über Geschlechterrollen wird kontrovers diskutiert.
Moderatorin Bianca Hauda trifft in Baden-Baden Fräulein Betty BBQ, Dragqueen mit Schwarzwälder Bollenhut und Dirndl. Die Aktivistin und Entertainerin tritt mit ihrer schillernden Erscheinung für Toleranz ein. Valie Export, Pionierin der feministischen Kunst, hinterfragt seit den 1960er Jahren mit ihren Werken und provokanten Kunstaktionen den voyeuristischen Blick auf Frauenkörper. „TWIST“ besucht ihre Ausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden. „Die Zukunft ist weder männlich noch weiblich“, prophezeit das Zukunftsinstitut. Eine These, über die „TWIST“ mit der Journalistin und Soziologin Carolin Wiedemann spricht. In ihrem Buch „Zart und frei“ sagt sie dem Patriarchat den Kampf an und plädiert für neue Formen des Zusammenlebens. weiterlesen »

Szenografie hat sich als Disziplin längst etabliert und ausdifferenziert– sei es als berufliches Aufgabenfeld, Studienfach oder Gestaltungshaltung. Sobald Geschichten individuell in den Raum übersetzt und zum Sprechen gebracht werden, sind diverse Experten beteiligt, die eine Inszenierung zu dem machen, was sie im Idealfall sein soll: ein narratives Besuchererlebnis mit hohem Emotions-, Vermittlungs- und Erinnerungswert.

Im Szenografie-Kompendium werden diese unterschiedlichen Disziplinen und Werkzeuge nun einzeln dargestellt und anhand spannender Projekte miteinander vereint. Eine Einführung in Begriff und Historie der Szenografie, ein übersichtlicher Serviceteil sowie kurzweilige, persönliche Statements von Koryphäen ergänzen die Fachbeiträge. Damit stellt die Publikation ein umfassendes Handbuch dar, das sowohl Berufseinsteigern als auch Kennern der Branche eine wertvolle Hilfe bei szenogra scher Arbeit bietet und Überblick zu den diversen Strömungen, Meinungen und Bausteinen gibt. Das Buch ist bei avedition erschienen 98,00 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

New York boomt: Immer mehr Menschen wollen dort leben, immer neue Hochhäuser entstehen, die Stadt schraubt sich in die Höhe. Dabei kämpft die Megacity auch darum, ihr Image als Metropole der Kreativen zu behaupten. Ein zentraler Ort dafür wird “The Shed” sein, die neue Kulturfabrik in Manhattan, übersetzt “der Schuppen”: Galerie, Produktionsstätte und Festivalhaus in einem, ein Ort für das Crossover aller Kunstformen. Ausstellungen, Performances und Konzerte wechseln sich dort ab. In New York ist das Geld zu Hause, und die kreativen Köpfe.

Kunst und Geld vertrugen sich lange Zeit gut: Die aufstrebenden Künstler halfen, verrufene Stadtviertel chic zu machen, indem sie dort hinzogen mit ihrer Kunst und ihrem Lebensstil, zuerst nach Chelsea, dann nach Brooklyn und zuletzt immer weiter weg von Manhattan. Die Stadt will ihren kreativen Ruf nicht verlieren und sucht mit privaten Stiftern ständig nach neuen Wegen. weiterlesen »