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In ihrem Buch “Leben mit Picasso” (1964) wagte es Picassos Geliebte Françoise Gilot ein wenig glanzvolles Bild des berühmten spanischen Malers zu zeichnen. Bis heute ist “die Frau, die Nein sagt”, wie Picasso sie nannte, die Einzige geblieben, die Picasso die Stirn bot. Die Doku erzählt die verworrene und mitreißende Geschichte dieses außergewöhnlichen Paares.Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zog der vom Franquismus aus seinem Heimatland Spanien vertriebene Pablo Picasso gemeinsam mit seiner neuen Geliebten, der 40 Jahre jüngeren Malerin Françoise Gilot, ins sonnige Südfrankreich. An der Seite seiner Muse, die ihm im Laufe der Jahre zwei Kinder schenkte, konnte er auf diesem beschaulichen Fleckchen Erde neue Energie tanken. Er änderte nicht nur seinen Lebensstil, sondern entwickelte auch seine Kunst weiter, indem er sich anderen Themen zuwandte und mit neuen Materialien und künstlerischen Praktiken experimentierte. weiterlesen »

Sehnsucht nach Nähe, Sehnsucht nach Reisen, nach Theater- und Museumsbesuchen. Die Liste unserer Sehnsüchte ist in Corona-Zeiten lang geworden. Das “innige schmerzliche Verlangen” ist seit jeher Triebfeder für künstlerisches Schaffen. “Twist” startet den Sehnsuchts-Trip im Kunstpalast in Düsseldorf, wo gerade Bilder des Romantikers Caspar David Friedrich ausgestellt sind. weiterlesen »

Frau, Mann, Trans, Queer – über Geschlechterrollen wird kontrovers diskutiert.
Moderatorin Bianca Hauda trifft in Baden-Baden Fräulein Betty BBQ, Dragqueen mit Schwarzwälder Bollenhut und Dirndl. Die Aktivistin und Entertainerin tritt mit ihrer schillernden Erscheinung für Toleranz ein. Valie Export, Pionierin der feministischen Kunst, hinterfragt seit den 1960er Jahren mit ihren Werken und provokanten Kunstaktionen den voyeuristischen Blick auf Frauenkörper. „TWIST“ besucht ihre Ausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden. „Die Zukunft ist weder männlich noch weiblich“, prophezeit das Zukunftsinstitut. Eine These, über die „TWIST“ mit der Journalistin und Soziologin Carolin Wiedemann spricht. In ihrem Buch „Zart und frei“ sagt sie dem Patriarchat den Kampf an und plädiert für neue Formen des Zusammenlebens. weiterlesen »

Szenografie hat sich als Disziplin längst etabliert und ausdifferenziert– sei es als berufliches Aufgabenfeld, Studienfach oder Gestaltungshaltung. Sobald Geschichten individuell in den Raum übersetzt und zum Sprechen gebracht werden, sind diverse Experten beteiligt, die eine Inszenierung zu dem machen, was sie im Idealfall sein soll: ein narratives Besuchererlebnis mit hohem Emotions-, Vermittlungs- und Erinnerungswert.

Im Szenografie-Kompendium werden diese unterschiedlichen Disziplinen und Werkzeuge nun einzeln dargestellt und anhand spannender Projekte miteinander vereint. Eine Einführung in Begriff und Historie der Szenografie, ein übersichtlicher Serviceteil sowie kurzweilige, persönliche Statements von Koryphäen ergänzen die Fachbeiträge. Damit stellt die Publikation ein umfassendes Handbuch dar, das sowohl Berufseinsteigern als auch Kennern der Branche eine wertvolle Hilfe bei szenogra scher Arbeit bietet und Überblick zu den diversen Strömungen, Meinungen und Bausteinen gibt. Das Buch ist bei avedition erschienen 98,00 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

New York boomt: Immer mehr Menschen wollen dort leben, immer neue Hochhäuser entstehen, die Stadt schraubt sich in die Höhe. Dabei kämpft die Megacity auch darum, ihr Image als Metropole der Kreativen zu behaupten. Ein zentraler Ort dafür wird “The Shed” sein, die neue Kulturfabrik in Manhattan, übersetzt “der Schuppen”: Galerie, Produktionsstätte und Festivalhaus in einem, ein Ort für das Crossover aller Kunstformen. Ausstellungen, Performances und Konzerte wechseln sich dort ab. In New York ist das Geld zu Hause, und die kreativen Köpfe.

Kunst und Geld vertrugen sich lange Zeit gut: Die aufstrebenden Künstler halfen, verrufene Stadtviertel chic zu machen, indem sie dort hinzogen mit ihrer Kunst und ihrem Lebensstil, zuerst nach Chelsea, dann nach Brooklyn und zuletzt immer weiter weg von Manhattan. Die Stadt will ihren kreativen Ruf nicht verlieren und sucht mit privaten Stiftern ständig nach neuen Wegen. weiterlesen »


“Versunken” – Malerin/Fotografin: Gudrun Steinmill-Hommel

“Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und wachsender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und intensiver wir darüber nachdenken: Der bestirnte Himmel über uns, und das moralische Gesetz in uns.” Immanuel Kant (1724 – 1804)

Drei Geschwister trffen sich zum Abendessen, doch das ist nur ganz kurz, denn alle hadern mit ihrem Schicksal. Der Pilot Stefan (Lars Eidinger)..verliert sein Gehör und kann seit einiger Zeit nicht mehr fliegen. Doch er verführt immernoch Frauen in seiner Uniform.

Julia (Nele Mueller-Stöfen) ist auf dem Weg in eine dramatische Ehekrise. Tobias (Hans Löw) kümmert sich im Haushalt um drei Kinder, möchte aber gerne noch sein Studium abschließen…. leises stark gespieltes Drama… sehenswert…

D. Hans Löw, Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen – B + R. Edward Berger – Filmstarts am 23. Mai 2019.

Sag+Sal steht für außergewöhnliche Taschen und Accessoires. Die Berliner Manufaktur hat für ihre Produkte eine ungewöhnliche Ressource entdeckt. Gebrauchte Gummitücher, wie sie in Offset-Druckmaschinen zum Einsatz kommen. Die individuelle industrielle Geschichte eines Drucktuchs, wie Farbe, Druckschattierungen, Industrienummern machen jede Taschen einzigartig und unverwechselbar. Upcycling sagt dazu die Berliner Manufaktur und wurde mit dem PETA Vegan Fashion Award ausgezeichnet.


Illustration & Photo: Gudy Steinmill-Hommel

Der erste Sommertag des Jahres im französichen Dörfchen Verderonne. Die etwas wirre Claire (Catherine Denauve) ist überzeugt davon, an diesem Tag sterben zu müssen. Sie beginnt spontan im Garten alle Erinnerungsstücke und Möbel aus ihrer Villa zu verkaufen. Alarmiert erscheint ihre Tochter (Chiara Mastroilani) ohne Kontakt nach 20 Jahren……eine berührende Lebensbilanz mit Knalleffekt…sehenswert…

Frkr. 2018 – D.Alice Taglioni,Catherine Denauve, R. Julie Bertuccelli – Filmstart am 2. Mai 2019.