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Bis heute gehört die „Junge Oper“ Stuttgart zu den Schrittmacherinnen partizipativen jungen Musiktheaters. Vor 20 Jahren gab es praktisch kein Repertoire für Kinder und Jugendliche, und aus dieser Not entstand eine der wesentlichen Tugenden der „Jungen Oper“: Sie entdeckte und beauftragte Stücke in einer konsequent zeitgenössischen Dramaturgie, durchwirkt von einem barocken roten Faden.

Anlässlich des Jubiläums schreiben die wichtigsten Wegbegleiter, darunter namhafte Künstler, Theaterpädagogen, Wissenschaftler und Teilnehmende, zur Gegenwart und Zukunft jungen Musiktheaters und erinnern sich an die Zeit auf und hinter der Bühne ihrer „Jungen Oper“. Sie geben Einblick in einen faszinierenden Theaterkosmos….. weiterlesen »


Fotografin/Malerin/: Gudy Steinmill-Hommel

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Eine Ode an die Dinge, die wir täglich wegschmeißen. Die Industriedesignerin Dina Amin hat daraus Tinker Friday kreiert, eine Stop-Motion-Animation, die alltäglichen Gegenständen Leben einhaucht. Sie zerlegt die teile in tausend Stücke und kreiert dann Figuren aus kleinsten Bruchstücken.

Oktober: Die junge US-Surferin Tami Oldham (Shailene Woodley) jobbt auf Tahiti und verliebt sich in den erfahrenen britischen Segler Richard Sharp (Sam Clafin). Gemeinsam will das Pärchen für 10.000 Dollar Prämie die Jacht “Hazana” von Tahiti nach Kalifornien überführen. Sie geraten dabei in einen Hurrikan mit bis zu 140 Knoten Windgeschwindigkeit. Eine große Welle bringt das Schiff zum Kentern…..die Verfilmung einer wahren Geschichte erinnert an Robert Redforts “All is Lost” bietet jedoch spannende Momente und hat ein überraschendes Ende…..durchaus sehenswert……

USA – 2018 – D. Grace Palmer, Sam Clafin, Shailene Woodley – R. Baltasar Kormákur – Filmstart am 12. Juli 2018.

Hans (Marc Hosemann) und Laura (Laura Tonke) sind seit acht Jahren ein Paar. Um die Liebe mal wieder aufzufrischen, entwirft Laura einen Plan. Eine Checkliste mit Faktoren wie Eifersucht, Leidenschaft und Romantik muss her, die der angenervte Hans mit ihr abarbeitet…….lustig und liebenswert….

Dtl. 2017 – D. Laura Tonke, Marc Hosemann R. Laura Tonke – Filmstarts am 31. Mai 2018.

Die Deichtorhallen Hamburg freuen sich sehr, die kommende Ausstellung mit den bahnbrechenden Arbeiten von Charline von Heyl bekannt zu geben, welche gemeinsam mit dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington DC, und in Kooperation mit dem Museum Dhondt-Dhaenens in Deurle, Belgien organisiert wurde. »Es handelt sich um die bislang umfassendste Ausstellung des künstlerischen Schaffens von Charline von Heyl weltweit«, sagt Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg.

Charline von Heyl: Plato‘s Pharmacy, 2015, 157,5 x 153 cm, Acrylic on linen (Acryl auf Leinwand)Courtesy of the artist and Petzel, New York © Charline von Heyl

Der Titel der Ausstellung »Snake Eyes« verweist auf den englischen Terminus für ‚Einer-Pasch’, aber auch auf das ‚Sehen ohne Worte’. Jede ihrer Arbeiten erscheint als eine komplexe Kreation zwischen Kunstgeschichte und zeitgenössischen Bildwelten, zeitlos und doch bis ins Detail ein Zeugnis der Gegenwart. Ein Gefühl der Objektivität durchdringt von Heyls Arbeit als eine Art Subtext, der in all seiner lyrischen und beseelten Verfasstheit Distanz schafft. Insofern bezieht sich der Titel der Ausstellung indirekt auf das Auge der Künstlerin als hoch spezialisiertes aber doch auch trügerisches Beobachtungsinstrument und spielt zugleich mit autonomer Malerei in poetisch-satirischer Selbstreflexion.

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Chancengleichheit, Gleichstellung und Macht – wie sieht die Realität heute, zwei Jahre nach Etablierung der gesetzlichen Geschlechterquote, in den Führungsetagen aus? Die Filmemacherin Marita Neher hat sich auf Spurensuche durch Europa begeben. In eindringlichen Interviews beleuchtet ihre Dokumentation den Weg, den drei Top-Managerinnen aus DAX-Unternehmen eingeschlagen haben.

Ist die Frauenquote eine lästige, jedoch notwendige Krücke für beruflichen Erfolg? Müssen Frauen tatsächlich immer noch über ihr Geschlecht reden und Beweggründe erklären? Die Frauenquote löste zwar eine Debatte und eine neue Dynamik in den Aufsichts- und Verwaltungsräten aus, der revolutionäre Umbruch in den Chefetagen, insbesondere in den Vorständen, blieb jedoch aus. Liegt es an den Strukturen oder vielleicht doch an den Frauen selbst? weiterlesen »

Der Hollywood Reporter bejubelt die liebenswerte, kitschfreie Tragikomödie von Mareille Klein als “Bavarian Bridget Jones”. Die emotionale Achterbahnfahrt von Frieda (Katrin Röver) deren Kinderwunsch mit 36 zur Obsession wird…. begeisterte total…

Dtl. 2016 – D. Till Firit, Götz Schulte R. Mareille Klein – Filmstarts am 8. Februar 2018.


“Versunken” – Malerin/Fotografin: Gudrun Steinmill-Hommel

“Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und wachsender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und intensiver wir darüber nachdenken: Der bestirnte Himmel über uns, und das moralische Gesetz in uns.” Immanuel Kant (1724 – 1804)

Das ehemalige Model Jade (Ingrid Bolso Berdal) ist gerade dabei, sich sich ein eigenes Modelabel aufzubauen, als sie von ihrem Mann ( Nick Bilginer) gerade verlassen wird. Dass er sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat, ist schon demütigend genug, doch es komm nocht schlimmer. Als Jade abends in ihre Yorker Loft zfurückkehrt, trifft sie in ihrer Küche auf Nicks Exfrau Maria (Katja Riemann). Laut Ehevertrag steht der aus Berlin angereisten Germanistin die Hälfte der Wohnung zu, und die möchte sie nun in Besitz nehmen…..amüsanter Film mit viel Frauenpower…..

D. 2017 – D. Katja Riemann, Ingrid Bolso Berdal, Haluk Bilginer, Tinka Fürst, Fredrik Wagner R. Margarethe von Trotta.