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Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Laurent Mauvigniers menschliche Touraine / Hawaii: Der Sport der Könige / Jennys niederländisches Kapitänsdinner / Sizilien: Der Geburtsort des Klinggedichts

(1): Laurent Mauvigniers menschliche Touraine
Die Touraine gilt als Garten Frankreichs und ist für prunkvolle Loire-Schlösser wie Chenonceau und Chambord bekannt. Den Schriftsteller Laurent Mauvignier jedoch interessiert nicht die königliche, sondern die menschliche Touraine: der Süden zwischen Tours und Châtellerault, wo er aufgewachsen ist. Er verließ die Region zwar mit 17 Jahren, kehrt aber immer wieder zurück, um sich von Land und Leuten inspirieren zu lassen. In “Des hommes” (deutsch: “Die Wunde”) und “Histoires de la nuit” erzählt er von menschlichen Schicksalen, die nicht immer geradlinig verlaufen. weiterlesen »


Text + Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Tozeur, ein blühendes Paradies, mitten in der Wüste, die schönste Oase Tunesiens, am Tor zur Sahara. Aus einer öden Wüste in eine saftige Landschaft einer Oase einzutauchen, ist ein einmalig magisches Erlebnis. Was eben noch trist erschien, leuchtet jetzt im klarsten Blau über tausenden von Dattelpalmen. Dieses Grün der Blätter, die Aprikosen- und Orangenbäume mit ihren prallen Früchten, meine Augen genießen die Farben. Im Kontrast dazu, die silbrig schimmernden Bewässerungskanäle in den Oasengärten, die, die wichtigsten Wasserquellen, in der Wüste, darstellen. Und plötzlich wird die Luft erträglich und zum Luxusartikel.

In Richtung Süden breitet sich eine vollendete Wüstenlandschaft aus. Der Norden und Südosten wird von kahlen zerklüfteten Bergketten eingefasst. Dazwischen die 200 Kilometer breite Salzsenke des Chott el Kjerid, ein Salzsee, ein Hitzekessel. Am nordwestlichen Rand erheben sich Oasen, wie grüne Inseln in einem staubig-gelben Sandmeer, und in der glühenden Sonne gedeihen die köstlichsten Datteln von Tunesien, die „Degelt en Nour“, auch die „Finger des Lichts“, genannt, eine köstliche Spezialität unter Dattelfreunden.

Diese köstliche Frucht, in einer wunderschönen Schale drapiert, empfängt uns im märchenhaften Hotel. Wie ein Traum aus 1001 Nacht. Marmor, Gold, bunte Mosaiken, eine maurische Pracht, ein breites Himmelbett, wie auf einer Hochzeitsreise, ein riesiger Raum in einem Palast. Meine ganzen Vorurteile schmelzen dahin, als mein Mann mir diese Urlaubsidee vorschlug: „Weihnachten in der Wüste, fällt dir nichts Schöneres ein?” Und gerade, weil ich das Meer doch so liebe, fällt die Entscheidung mir schwer. Nach langer Überlegung reagiere ich, unter einer Bedingung gehe ich auf den Vorschlag ein, „nur wenn Du mit mir auf einem Kamel reitest.” Mein letzter Versuch ihn vom Wüstentrip abzuhalten, doch er willigt er ein.

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Illustration: Gudy Steinmmill-Hommel

Motorrad Abenteuer: Life is a Ride – make it big! Fünf Jahre, Fünf Kontinente, 155 000 Kilometer Gemeinsam unterwegs als Paar auf zwei Motorrädern um die ganze Welt. Was als Auszeit vom Alltag geplant ist, wird für Bettina Höbenreich und Helmut Koch zu einer Reise, die ihre Sicht auf das Leben völlig verändert. Fünf Jahre lang sind sie auf Motorrad Weltreise: Eine beeindruckende Geschichte über Träume und grenzenlose Freiheit. Voll von atemberaubenden Landschaften, unglaublicher Gastfreundschaft und Abenteuern, die sie an ihre Grenzen führen. Ein faszinierender Motorrad Bildband mit Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Das Buch ist im National Geographic Deutschland erschienen – auch über Amazon zu bestellen.

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Chiloé: Eine chilenische Insel wird zum Filmstar / Senegal swingt! / Indien: Poojas, Tee mit Milch und Ingwer / In Paris sind Locken Gold wert

(1): Chiloé: Eine chilenische Insel wird zum Filmstar
Vor der Küste Patagoniens liegt die friedliche Insel Chiloé. Der chilenische Regisseur Silvio Caiozzi nutzte seinen Lieblingsort als Kulisse für seinen bekanntesten Film, Y de Pronto el Amanecer. Dieses Meisterwerk des chilenischen Kinos zeigt die Heimkehr eines alten Mannes, der am Lebensabend auf seine Heimatinsel zurückkehrt. Ein natürliches Paradies, das voller Erinnerungen und Geheimnisse steckt – für den Regisseur ebenso wie für den Protagonisten. weiterlesen »


Illustration: Gudy Steinmill-Hommel

Anders reisen und dabei das Besondere entdecken: Mit den aktuellen Tipps aus den Michael-Müller-Reiseführern gestalten Sie Ihre Reise individuell, nachhaltig und sicher. »Hic Rhodus, hic salta!« Sinngemäß: Hier ist Rhodos, beweise dich! Unser Reiseführer »Rhodos« beweist Ihnen mit 276 Seiten und 124 Farbfotos in der siebten Auflage 2019 die Schönheit und Vielfalt Griechenlands größter Dodekanes-Insel. Hans-Peter Siebenhaar hat akribisch vor Ort recherchiert und alles für Sie ausprobiert. Geheimtipps des Autors nennen besonders lohnende Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte und Restaurants. weiterlesen »


Illustration: Gudy Steinmill-Hommel

Mit den aktuellen Tipps aus den Michael-Müller-Reiseführern gestalten Sie Ihre Reise individuell, nachhaltig und sicher. »Die Toskana liegt nicht in Italien, sondern Italien liegt in der Toskana.« Treffend hat Goethe das Sehnsuchtsziel vieler Urlauber beschrieben. Wenn Sie unseren Toskana-Reiseführer in der 19. Auflage mit 388 Farbfotos auf 812 Seiten zur Hand nehmen, erliegen auch Sie sofort dem Zauber dieser norditalienischen Region. Verlagsgründer Michael Müller offenbart Ihnen die bezaubernde Natur, die vielfältigen Genussmöglichkeiten sowie den kulturellen und historischen Reichtum dieses Landstrichs. weiterlesen »


Es war einmal eine portugiesische Königsfamilie, die entdeckte, vor 120 Jahren, ein altes Fischerdorf mit Namen Cascais. Die Zitadelle machte sie zu ihrer Sommerresidenz und zog damit ihren vornehmen, adligen Duftkreis hinter sich her. Seitdem gilt Cascais als feinste Adresse, westlich von Lissabon. Und auch wenn der prunkvolle Glanz alter Tage verblichen ist, spürt man immer noch den Flair der “Bel-Epoche”.

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Nur ein kleiner Abstecher von der Blumeninsel Madeira, direkt gegenüber, liegt die Insel Porto Santo. Hier lässt die Sonne sich viel häufiger blicken als auf Madeira. Die Fähre bringt uns für einen Tagesausflug, in 1 1/2 Stunden, von Funchal nach Porto Santo. Die Wetterlage ist nicht die beste, das Boot schaukelt kräftig und die Atlantikwellen setzen mir ganz schön zu.


Autorin & Fotografin: Gudrun Steinmill-Hommel

Nicht ganz so bleich im Gesicht, wie das Mädchen mir gegenüber, aber leichte Farbtendenzen zeichnen sich auch in meinem Gesicht ab. „Die Rückfahrt verläuft meist harmloser und sanfter“, erzählt uns der Kapitän. Weil das Boot dann, scheinbar mühelos, über die fast immer von Nordosten heranrollenden Wellen gleitet. Welch ein Trost. Meer, Sand, Sonne und Ruhe satt, wenn das der Lockruf ist, der ist auf Porto Santo genau richtig.

Mit einem traumhaften 8 km langen weißen Sandstrand, kann man ungestört endlose Strandwanderungen unternehmen oder sich am Rand der Dünen windgeschützte Plätze suchen. Mein erster Gedanke, „ein Paradies für Sonnenanbeter“. Die gerade 11 km lange und 6 km breite Insel hat aber auch noch mehr zu bieten. Etwa jeder zweite Inselbewohner lebt in der Hauptstadt Vila Baleira, die mit ihren Palmen und den weiß gekalkten Häusern einen freundlichen Eindruck macht.

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Illustration: Fotografin/Malerin Gudy Steinmill-Hommel

Der Reiseführer von Sandra Wohlfart, die seit 2005 in dem südostasiatischen Königreich lebt und das facettenreiche Land regelmäßig erkundet, stellt ein Thailand abseits der Palmenstrände vor. Er widmet sich dem ursprünglichen Norden mit seinen hohen Bergen und Wäldern, den Seen, Flüssen und bezaubernden Wasserfällen. weiterlesen »

Pan Am – Aufstieg und Absturz einer Luftfahrt-Ikone. Eine Geschichte großer Herausforderungen, verwegener Pioniertaten, technischer Meisterleistungen, von Höhenflügen und von Niederlagen. Die Airline gibt es längst nicht mehr. Doch ihr Mythos ist immer noch lebendig. Wer für Pan Am arbeitete, war stolz – und ist es heute noch. Die Flugzeuge der Pan Am waren weltweit für viele Jahrzehnte Sinnbild des American Way of Life. weiterlesen »