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Willkommen auf » Reisen


Die oberitalienischen Seen gelten als Sehnsuchtsorte. Die Reihe zeigt die fünf größten unter ihnen. In dieser Folge: Von Wetterkapriolen heimgesucht, zeigt der Lago d’Iseo im Herbst seine tausend Gesichter. Während die Menschen Oliven ernten oder Wasserwege einer Höhle ergründen, bereiten sich die Tiere im Sumpfzypressenwald und im Torfmoor auf den Winter vor. weiterlesen »

Nur drei Stunden mit dem Flieger unterwegs, und schon sind wir in Rom. „Die ewige Stadt“ mit den vielen Gesichtern von „Bella Italia“.Rom, ewige Stadt der sieben Hügel, das ist allgegenwärtige Geschichte und Kultur zum Anfassen. Bei einem Streifzug durch die Antike mit Capitol, Colosseum, dem Open Air-Museum Forum Romanum und den Thermen.


Text und Fotografie: Gudy Steinmill-Hommel

Hinzu kommen die monumentalen Bauten der Christen, von der Engelsburg bis zum Petersdom und der Sixtinischen Kapelle mit den berühmten Fresken. Und um Rom zu verstehen, wäre es vorteilhaft, die gewaltige Metropole zumindest optisch zu erfassen. Wo fängt man an und wo hört man auf, denn die heilige Stadt hat viele Hügel und Kirchenspitzen. Vielleicht ist es besser, sich nur auf das Wesentliche beschränken.

Dabei fällt mir ein, “Zeit ist eine Illusion”. Vor fast 10 Jahren besuchten wir diese Stadt das letzte Mal und trotzdem habe ich das Gefühl, als wäre es gestern gewesen. „Rome Cavalieri Hilton“, bitte ich den Taxifahrer. Flüchtige Eindrücke von üppigen Parkanlagen, Palästen, Kirchen, Plätzen und Brunnen begleiten unsere Fahrt. Dann endlich geht es berghoch. Unter grünen, üppigen Efeuranken, bleibt unser Taxi stehen, neben dem imposanten Eingangsportal des Hotels. Hier lassen wir uns verwöhnen, das Hotel in imposanter Panoramalage, schöner hätten wir es nicht treffen können, Rom liegt uns zu Füßen…

Die Zeitreise geht durch die Antike, Renaissance und Barock bis ins Hier und Jetzt. In Rom begegnen uns, auf Schritt und Tritt, die großartigen Zeugnisse römischer Antike. Das wohl eindrucksvollste Kunstwerk der Renaissance, was ich je gesehen habe, und was mich aus dem Staunen nicht mehr rauskommen lässt, sind die Deckenfresken der “Sixtinischen Kapelle” von Michelangelo, helles Rosa, leuchtendes Gelb, frisches Grün und hellblau, verzaubert vom schönsten Freskenpanorama der Welt, ziehen wir weiter….

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Von Papua-Neuguinea bis nach Indien: die Anthropologin Anne-Sylvie Malbrancke lädt ein, eindrucksvolle rituelle Zeremonien unserer menschlichen Kultur hautnah mitzuerleben. In dieser Folge: Jedes Jahr bitten viele tausend Einwohner von Myanmar ein Medium, dass es sie durch einen rituellen Tanz mit den Nats verbindet. Sie glauben an diese übernatürlichen Wesen. weiterlesen »

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Illustration: Gudy Steinmill-Hommel

Dem detektivischen Blick des flanierenden Enthusiasten entgeht kein noch so kleines Detail, während sein bildungsbürgerlich geprägter Kopf das große Ganze im Blick behält. Eckhart Nickel verbindet stilistischen Feinsinn mit der Zurückhaltung eines Gentleman-Travellers, der die bereisten Orte und die Menschen, denen er begegnet, behutsam für sich selbst sprechen lässt. Geschichten, denen man dieser Tage gerne lesend von zu Hause aus folgt: so absurd, komisch und aufregend wie das Reisen selbst. Das Buch ist im Piper Verlag erschienen – auch über Amazon zu bestellen.

Die “National Geographic” Reihe zeigt Flugaufnahmen atemberaubender Landschaften wie Gletscher und Urwälder. Der Trailer verspricht grandiose Bilder, stimmungsvolle Musik und Entspannung ganz ohne Worte..USA – 2021 – P. Ryan Fouss, Christine Weber M. Neil Davidge….

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel – Das Buch ist im Delius Klasing Verlag erschienen –

Mit 21 Jahren gibt Guirec Soudée alles auf, um ein Segelboot zu kaufen und die Welt zu bereisen. Vier Atlantiküberquerungen, ein Winter im arktischen Packeis, die Durchquerung der Nordwestpassage, ein Abstecher in die Antarktis, zum Kap der Guten Hoffnung und Kap Hoorn: Allein die Aufzählung seiner Reisestationen ist beeindruckend. Wirklich speziell wird Guirecs Weltreise mit dem Schiff allerdings durch seine Reisebegleitung: Monique ist jung, brünett – und ein Huhn! weiterlesen »

Ein wunderbares Gefühl, auf einem großen Segelschiff mit dem Wind vom Atlantik im Gesicht, der “Schönen vom Tejo” immer näher zu kommen. Lissabon, die Stadt der Kaufleute und Fadosänger. Nach ihrem Gründer Odysseus wurde sie einst “Olisspo” genannt. In dieser Stadt offenbaren sich Herz und Seele einer Nation. Lissabon hat viele Gesichter. Die unvergesslichen Eindrücke bietet jedoch das Leben selbst………..

Tejo immer aufwärts. Am Turm von Belem und dem Jeronimus-Kloster vorbei. Hinein in die Stadt, eine Stadt der verlorenen Zeit ist zu entdecken. Maurische Brunnen, kleine Gärten, grandiose Plätze und freundliche Menschen laden uns ein.

“Es gibt für mich keine Blume, die dem unerhört abwechslungsreichen Farbenspiel von Lissabon gleichkäme”, schwärmte der Dichter Fernando Pessoa. Dem kann ich mich sofort anschließen. Ich verfalle von einer Entzückung in die andere. Und stolpere, angefasst, an einer starken Hand, wie im Traum, von einer Farbe zur nächsten. Rosa und pistaziengrüne Mauern, jadegrüne Dächer, schwarz­grüne Taxen, gelbe Straßenbahnen und Straßenpflaster mit schwarzweißen Mosaiken. Im Kontrast dazu der morbide Charme verfallener Mauern.

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Während Deutschland das einzige Land Europas ist, in dem kein generelles Tempolimit auf Autobahnen gilt, hat Frankreich 2018 sein Tempolimit sogar verschärft – und prompt ging die Zahl der Verkehrstoten zurück. Ist Deutschland ein gefährliches Vollgasparadies? Oder doch eine letzte Bastion der Freiheit? Was spricht für ein Tempolimit, was dagegen? Pro Jahr sterben in Deutschland und in Frankreich jeweils etwa 3.300 Menschen im Straßenverkehr, 400 davon auf der Autobahn. Was unternimmt die Polizei im Kampf gegen Raserei? weiterlesen »

Von seiner Quelle ist es nicht weit bis zum Mittelmeer, doch das Küstengebirge zwingt den Tajo (in Portugal: Tejo) in Richtung Westen bis zum fernen Atlantik. Mit 1.007 Kilometern ist er der längste Fluss der Iberischen Halbinsel. Sein Lauf ist das Ergebnis gewaltiger Urkräfte im Untergrund. Als Tejo mündet der Strom schließlich bei Lissabon in den Atlantik. weiterlesen »