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Chicago, Winter 1965. Das Regal Theater begrüßt James Brown und seine Band sowie als Special Guest Solomon Burke, der sich kurz zuvor selbst zum King of Soul Music ernannt hat. Aber hinter den Kulissen ist die Stimmung zunehmend angespannt, denn eines ist klar: Auf der Bühne kann es nur einen einzigen King of Soul geben – und James Brown ist fest entschlossen, dass er das ist….. weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel

2021 jährt sich der Geburtstag von H. C. Artmann zum hundertsten Mal. Grund genug für Erwin Steinhauer und seine Musiker-Freunde, sich abermals mit seinem umfangreichen Werk zu beschäftigen. Für Alfred Kolleritsch ist »das werk hcs … die gesammelte rettung der poesie, die weite der sprache reicht hin in alle moeglichen welten der phantasie. sie schafft sich diese welten und erzählt ihre vielfalt. was freiheit des schreibens, des erfindens, des verzauberns ist, fand ich in seinem werk – dem freundlichsten anarchismus, den man sich vorstellen kann. weiterlesen »

Die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach gehören zu den genialsten Musikstücken, die der Barock zu bieten hat: Jedes der sechs Konzerte ist ein Meisterwerk, jedes eine Reise in ein eigenes musikalisches Universum. Die in Australien geborene Flötistin Ana de la Vega begibt sie sich auf eine Spurensuche an den Orten, an denen Bach gelebt und gewirkt hat. weiterlesen »


Lange wurde davon ausgegangen, dass unsere Vorfahren vor allem bildende Kunst produzierten, also Gemälde, Skulpturen und Gravuren auf Knochen oder Steinen. Doch als Forscher bei Ausgrabungen auf Fragmente perforierter Vogelknochen stießen, veränderte sich die Vorstellung von prähistorischer Kunst. Denn es stellte sich heraus, dass diese bis zu 40.000 Jahre alten archäologischen Funde kleine Flöten waren, auf denen sich – auch heute noch – Melodien spielen lassen. Auf der Suche nach den Ursprüngen der Musik begibt sich die Dokumentation auf eine Reise durch Europa und durch verschiedene Zeitalter. weiterlesen »

Am 26. August 1970 begann das Isle of Wight Festival auf der beschaulichen Insel vor der Südküste Englands. Aufgrund des gleichzeitig laufenden Gerichtsprozesses gegen Jim Morrison betraten The Doors die Bühne voller Anspannung. Dennoch lieferten sie eine intensive Performance ab. Kein Jahr später sollte es The Doors nicht mehr geben …

August, 1970: Jim Morrison war in Miami wegen obszönen Benehmens bei einem Konzert angeklagt worden und ihm drohte eine Gefängnisstrafe. Dennoch flogen The Doors nach England auf die Isle of Wight, wo das größte Rockfestival aller Zeiten stattfand. 600.000 Fans besuchten die Insel vor der Südküste Englands, um internationale Top-Musiker wie Jimi Hendrix, The Who, Miles Davis und Joni Mitchell zu erleben. Die Stimmung war aufgeheizt: außer Rand und Band hatten Fans versucht, die Absperrungen niederzureißen. weiterlesen »

Ein wunderbares Gefühl, auf einem großen Segelschiff mit dem Wind vom Atlantik im Gesicht, der “Schönen vom Tejo” immer näher zu kommen. Lissabon, die Stadt der Kaufleute und Fadosänger. Nach ihrem Gründer Odysseus wurde sie einst “Olisspo” genannt. In dieser Stadt offenbaren sich Herz und Seele einer Nation. Lissabon hat viele Gesichter. Die unvergesslichen Eindrücke bietet jedoch das Leben selbst………..

Tejo immer aufwärts. Am Turm von Belem und dem Jeronimus-Kloster vorbei. Hinein in die Stadt, eine Stadt der verlorenen Zeit ist zu entdecken. Maurische Brunnen, kleine Gärten, grandiose Plätze und freundliche Menschen laden uns ein.

“Es gibt für mich keine Blume, die dem unerhört abwechslungsreichen Farbenspiel von Lissabon gleichkäme”, schwärmte der Dichter Fernando Pessoa. Dem kann ich mich sofort anschließen. Ich verfalle von einer Entzückung in die andere. Und stolpere, angefasst, an einer starken Hand, wie im Traum, von einer Farbe zur nächsten. Rosa und pistaziengrüne Mauern, jadegrüne Dächer, schwarz­grüne Taxen, gelbe Straßenbahnen und Straßenpflaster mit schwarzweißen Mosaiken. Im Kontrast dazu der morbide Charme verfallener Mauern.

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Ist Fado die seelenvolle portugiesische Musik? Bei Mariza bestimmt, denn sie überführt Tradition in die Gegenwart. Die Königin des Fado singt Lieder ihrer Vorgängerin Amália Rodrigues. Die den Fado in den 50er-Jahren weltweit bekannt machte. Auf moderne Art und Weise setzt Mariza das Erbe fort….

In dieser Folge der Reihe erforscht die luxemburgische Tänzerin und Choreographin Sylvia Camarda, wie sich individuelle Moves und kollektive Bewegungsmuster in Zeiten von Corona nachhaltig verändern. Dabei trifft sie auf den Gesundheitspsychologen Claus Vögele, den kanadischen Star-Choreographen Eric Gauthier und den Schweizer Choreographen Gilles Jobin…. weiterlesen »