Kurz nachdem Hans-Joachim Roedelius und Stefan Schneider im Jahr 2011 ihr erstes Album „Stunden“ veröffentlicht hatten und sie auch einige Male live aufgetreten waren, wurden als große Anreger ihrer gemeinsamen Musik Eric Satie und Brian Eno genannt. Das sind gewiss gute Referenzen, denn der eine erfand die musique d’ameublement, und der andere veredelte diese 80 Jahre später zur Ambient-Musik. Beide Etiketten treffen aber auf „Tiden“ nicht zu. Weder ist die Musik geschmackvolles Dekor (à la Satie), noch ist sie ein elektronisch-auditiver Raumfüller (à la Eno) mit Unendlichkeitsperspektive. Allein die kurzen Dauern der 13 Stücke lassen keine dieser Zuschreibungen zu. Es sind vielmehr konzentriert und inspiriert durchgearbeitete Etüden, an denen nichts Skizzenhaftes oder Beiläufiges ist.
Mit heiterem Ernst erschaffen die beiden Künstler eine absolute Musik – eine Musik also, die nur sie selbst sein will, ohne Nebennutzen und mit dem erklärten Ziel, den Hörer an ihrem gefühlvollen, erfindungsreichen Spiel teilhaben zu lassen. Insofern könnte man schon eher Franz Schubert und seine moments musicaux als Kronzeugen aufrufen. Die Leichtigkeit und die intime Atmosphäre ihrer Musik weisen Roedelius (Flügel, Synthesizer) und den um Jahrzehnte jüngeren Schneider (Elektronik) als Musiker aus, die es verstehen, aufeinander zu hören und die Einfälle des jeweils anderen sofort improvisierend aufzugreifen. So entsteht ein unablässiges, lebendiges Wechselspiel von großer Gelassenheit, überraschender, als es jede Tide sein könnte, für die es ja präzise Kalender gibt.
Jeder am original Irish Dance Interessierte ist zu einem riesigen Stepp-Festival eingeladen. Indoor – Outdoor und zum Finale rund um die Liffey. Die berühmte Szenerie aus James Camerons Titanic-Epos als die Heldin Rose dem Standesdünkel ihrer Familie mit ihrem geliebten Jack zu einer Tanzparty ins Unterdeck der 3. Klasse entflieht, fängt auch ein, wo Riverdance einmal begonnen hat. Über Tische und Bänke wird da gefiddelt und getanzt, und irische Auswanderer feiern ihren Aufbruch zur Entdeckung der Neuen Welt, in die sie ihre Kultur und Traditionen mitnehmen. Das Thema der Emigration ist der eigentliche Kern des Irish Dance, der sich in modernen Interpretationen weltweit zum Phänomen Riverdance entwickelt hat. Und hier liegt auch die poetische Verbindung zwischen dem weltweiten Aufruf der Riverdance Company zu einem gigantischen Tanzfestival und dem Zusammenrücken der Iren im diesjährigen Gathering Ireland 2013.
Sieben Tage lang soll in ganz Dublin das Tanzfieber ausgelebt werden. Geübte Tänzer formieren sich in Meisterklassen und trainieren junge irische und ausländische Tänzer auf eine Show im geliebten Gaiety Theatre hin.
Als düstere Waldfee lockt Anna Prohaska in mystisch musikalische Gründe des Barocks und der Renaissance. Die Art, wie sie Arien von Händel und Purcell, Vivaldi und Monteverdi singt, löst bei vielen Hörern Glücksgefühle aus. Mit ihrer zauberhaften glockenklaren Stimme bedient sie die emotionale Bandbreite von Liebe und Leidenschaft, Wut und Verzweiflung………… eine Sängerin mit Charisma…
Die Ex-First-Lady Carla Bruni taucht als Musikerin wieder auf. Nach diversen Musik-Projekten will Carla Bruni es noch einmal versuchen. Pünktlich zum Frühling präsentiert sie ihr viertes Album “Little French Songs”. Die erste Single auf der CD heißt “Chez Keith Et Anita” wird schon als potenzieller Sommerhit gehandelt, frech und frivol geht es um die Liebesgeschichte zwischen Keith Richard und Anita Pallenberg………..

Mit dem Song “House of the Rising Sun” mit den Animals schrieb er 1964 Rockgeschichte. Der kleine Sänger, mit rauer Stimme, erlang vor Jahren schon Weltruhm. Er gehörte zu den besten Rocksängern seiner Zeit. Wohl kaum ein Fan hätte damit gerechnet, dass Eric Burdon nach vielen Jahren mit dieser persönlichen CD zurückkehrt. Überwiegen singt der sympathische Brite mit leidenschaftlicher und starker Stimme kernigen Blues…………
Nina Simone verdankte 1987 ihrem einzigen Hit “My Baby Just Cares for Me”einem Werbespot, leider mit 30 Jahren Verspätung. 80 Jahre alt wäre die Sängerin in diesem Jahr geworden………. nicht nur ihre 18-minütige Version von “My Sweet Lover” ist sensationell……..
Dido setzt mit dem vierten Album auf ihre bewährten Mittel. Nicht verwunderlich, nach fast 30 Millionen verkauften CDs. Ihre sanfte Stimme mit ihren melancholischen Songs begeistern nicht nur ihre Fans. Didos Musik berührt Herz und Seele, es ist kaum möglich, sich den wunderschönen Klängen sich zu entziehen. Für alle Verliebten, aber auch für die, die sich entspannen möchten, ist dieser Kuschelrock gerade richtig……..
Die Trompeterin Alison Balsom gilt als Königin der klassischen Musik. Nicht alle Stücke der CD wurden von Purcell und Händel für die Trompete komponiert. Die Musikerin hat sie umarrangiert – ein abenteuerlustiger und kreativer Umgang mit den Werken, der die Musik lebendig und leicht hält……..
Ihr erstes Album veröffentlichte die Kanadierin 1980 in ihrer Muttersprache Französisch, auch wenn sie ihre größten Erfolge in englischer Sprache feierte, ihre Wurzeln vergißt sie nie. Auf “Sans Attendre” verbindetet sie Pop mit Chansons, man spürt, dass sie sich im Französischen zuhause fühlt…… das klingt sehr melodisch……
Gute Nachrichten für alle Céline Dion-Fans: nachdem der kanadische Weltstar in den vergangenen fünf Jahren eine Veröffentlichungspause einlegte und kein neues Studioalbum veröffentlichte, erscheint noch in diesem Jahr ihr neues Album Sans Attendre. Parler À Mon Père ist der Titel des ersten Songs aus dem französischen Longplayer, der im November veröffentlicht wird……….







