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Alarmiert von der Prognose, dass bis 2050 in unseren Ozeanen mehr Kunststoff als Fische schwimmen könnte, hat Okewa – eine zukunftsweisende Regenschutzmarke aus Neuseeland – eine komplett neue Mantelkollektion aus 100% recycelten Kunststoffflaschen entworfen. Der Kunststoff wird, bevor er das Meer erreicht, abgefangen. So schützen die sechs stilvollen Designs unser Wasser und schützen die Käufer vor dem Regen.

“In den letzten Jahren haben wir unsere Regenbekleidung in unserer Basis in Wellington verfeinert, wo man wirklich einen oder zwei Regenmäntel braucht”, sagt Gründer und Kreativdirektor Nevada Leckie. Okewa hat seine Regenkleidung neu durchdacht, von neuen Designmerkmalen bis hin zu Nachhaltigkeit. “Ich habe diese 6 neue Designs (3 Männer und 3 Frauen) um eine neue kräftige blaue Farbe und eine spielerische, entspannte Richtung für Okewa entworfen. Wir haben neue funktionalen Elemente mit mehreren Taschen und Sturmklappen ausgewählt.

Eine Ode an die Dinge, die wir täglich wegschmeißen. Die Industriedesignerin Dina Amin hat daraus Tinker Friday kreiert, eine Stop-Motion-Animation, die alltäglichen Gegenständen Leben einhaucht. Sie zerlegt die teile in tausend Stücke und kreiert dann Figuren aus kleinsten Bruchstücken.

Millionen Menschen unterstützen weltweit die Greenpeace-Kampagne. Mit großartigem Erfolg: Bereits 79 globale Modemarken von H&M über Adidas bis hin zu Aldi haben sich verpflichtet, bis 2020 Schadstoffe durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen. Doch wenn nach dem Viel-und-billig-Prinzip immer mehr Kleidung konsumiert wird, reicht das nicht. Deswegen will Greenpeace zusammen mit möglichst vielen Verbrauchern nicht nur die Produktion, sondern auch den Konsum verändern. „Wir haben genug!“ lautet unser Credo. Werden auch Sie Teil der Bewegung…..

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung kommen aus Asien. Dort vergiftet die Textilindustrie die Gewässer. Doch immer mehr Verbraucher protestieren – und konsumieren anders….weiter hier….

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Vergessen Sie Leder, die nächste Geldbörse könnte aus einer ethisch und alternativen Bananen-Faser umweltfreundlich hergestellt werden. Kosrae, ein Start-up aus Mikronesien, Green Banana Paper arbeitet mit dem Abfällen von Bananen, wie Blätter und Stämme. Daraus entstehen stilvolle vegane Materialien und robuste Geldbörsen. “Green-Banana-Paper” startete jetzt eine Kickstarter Kampagne um diese umweltfreundlichen Geldbörsen auf dem globalen Markt zu bringen und um die Lebensqualität der Bauern zu verbessern.

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Bananen schmecken, aber die Bäume benötigen überraschend viel Arbeit. Es gibt etwa 200.000 Bananenstauden über Inseln verteilt und nach der Ernte haben die Landwirte Probleme mit den Abfallmengen. Die Bananenabfälle werden in der Regel biologisch abgebaut, aber Green Banana Paper sah eine unternehmerische Chance mit ökologischen und sozialen Nutzen. Gegründet von Matt Simpson produziert das soziale Unternehmen starke und wasserfeste Portemonnaies mit Motiven von den Kokospalmen inspiriert, die das Leben der Menschen von Mikronesien wiederspiegeln.

China ist die Heimat des größten Solarparks der Welt, er ist so groß, das er aus dem Weltraum sichtbar ist. Mit rund vier Millionen Sonnenkollektoren, hat der Longyangxia Dam Solarpark eine Kapazität von 850 Megawatt. Er bringt das Land näher an seine ehrgeizigen Ziele für erneuerbare Energien heran. NASA machte kürzlich diese beeindruckenden Satellitenbilder des Solarparks aus dem Weltraum und veröffentlichte sie. Die Auszeichnung der weltweit größte Solarparks wechselte in den letzten Jahren ständig. Im Jahr 2014 war mit 550 MW die Topaz Solar-Farm in Kalifornien der größte, ein Jahr später mit 579 MW die Solar Star. Dann 2016 war es mit 648 MW das Photovoltaik-Projekt Kamuthi.

Die NASA Earth Observatory Satellitenbilder des chinesischen Solarpark zeigen den immensen Wachstum. Seit Anfang Januar dieses Jahres, ist der Longyangxia Dam Solarpark, in der Wüste der Provinz Qinghai der größte. Er bedeckte 10 Quadrat-Meilen. China wird so zum größten Produzenten von Solarenergie in der Welt, auch wenn andere Länder wie die Vereinigten Staaten und Deutschland mehr Sonnenenergie pro Person produzieren.

…oder kann das weg? Ein 600 Kilo schwerer Müllstrudel ist neues Herzstück der Greenpeace-Ausstellung in Hamburg – eine Dauerleihgabe des Ozeaneums Stralsund.

Im Meer entsorgte Plastikabfälle sind wahre Weltenbummler. Einmal weggeworfen, finden sich Abermillionen große und kleine Kunststoffpartikel zu riesigen Wirbeln zusammen und reisen mit der Meeresströmung um die Erde. Dabei können die Müllstrudel die Größe von Zentraleuropa erreichen – Tendenz steigend.

Für hunderte Kilo Plastikmüll endete die Reise jetzt aber in Hamburg: Als Dauerleihgabe des Stralsunder Ozeaneums zeigt ein elf Meter hoher Müllstrudel nun in der Greenpeace-Ausstellung das Ausmaß der Umweltzerstörung durch Plastikmüll auf.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Das Exponat wurde 2014 von Diplom-Ingenieur Stefan Schmidt, Bauleiter für Sonderaufgaben im Ozeaneum, entworfen. Anlässlich des Jahresthemas „Kein Plastik Meer“ zierte der stilisierte Müllstrudel dort das Foyer. Direkt daneben: aufgehängte Walskelette – eine unmissverständliche Botschaft.

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Geheimnisse sind manchmal notwendig, oft nützlich und für manche sehr bequem. Das Geheimnis, von dem Sie nun erfahren werden, ist nicht notwendig, nützlich nur für die Konzerne und bequem für die Politik.

Seit drei Jahren verhandeln Politiker der EU, der USA und 21 weiterer Staaten über das Handelsabkommen TiSA (Trade in Services Agreement). Es soll Hemmnisse für den internationalen Handel mit Dienstleistungen aus dem Weg räumen. Wie schon bei den enorm umstrittenen Abkommen TTIP und CETA finden auch die TiSA-Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen statt…..

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Der Herbst ist eine immer wichtiger werdende Jahreszeit im Garten, die in diesem Buch umfassend und grundlegend behandelt wird. Konkret zeigt das praxisnahe Werk, wie es gelingt, den Herbst im eigenen Garten so zu inszenieren, dass er eine wahre Pracht wird. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Farben des Herbstes. Keine andere Jahreszeit bietet eine derart vielfältige Palette an Blüten-, Blatt-, Frucht- und Strukturfarben wie der Herbst.

Dabei dienen im Buch charakteristische Pflanzen als Farbträger und bestimmen die Kapitelabfolge, die über typische »Leitpflanzen« in der zeitlichen Abfolge ihrer Blüte (Sonnenbraut, Dahlie, Aster, Gräser, Hortensie…) bis hin zu den schwindenden Farben des Spätherbst und beginnenden Winters reicht. Das Buch lebt von fantastischen Bildern, die den Herbst in seiner ganzen Opulenz zeigen. weiterlesen »

Esprit und Co. in Erklärungsnot: Eine aktuelle Greenpeace-Untersuchung zeigt, dass große Textilfirmen problemlos giftfrei produzieren können. Wenn sie es nur wollen. Keine Ausflüchte und Ausreden: Mode lässt sich auch im großen Stil ohne giftige Chemikalien produzieren, das belegt Greenpeace mit einer aktuellen Untersuchung. Allerdings lässt es die große Mehrheit der untersuchten Firmen an Tempo fehlen: 16 von 19 Firmen entgiften nicht schnell genug.

Der „Detox Catwalk“ benennt die Vorreiter, die ihr Entgiftungsversprechen erfolgreich umsetzen, und die Schlusslichter mit Nachholbedarf. „Zara, H&M und Benetton beweisen, dass eine schadstofffreie Produktion für Unternehmen jeder Größe möglich ist“, sagt Manfred Santen, Greenpeace-Experte für Chemie. Wie die anderen getesteten Unternehmen haben sich die drei Modefirmen verpflichtet, bis 2020 auf eine komplett saubere Produktion umzustellen, und sind auf einem guten Weg dorthin.….weiter geht es hier……


TEXT: Markus Mauthe FOTO (oben): © Markus Mauthe / Greenpeace

Seit Herbst 2013 besuchten über 55.000 Menschen meine aktuelle Fotoshow „Naturwunder Erde“. Dies macht mich froh und stolz. Wegen der großen Nachfrage geht die Tour jetzt in die Verlängerung. Alle, die den Vortrag verpasst haben oder zum „Wiederholungstäter“ werden möchten, lade ich dazu herzlich ein. Die Übersicht aller Termine in Ihrer Nähe finden sie weiter unten.

Das Projekt im Auftrag von Greenpeace bildet den Höhepunkt meiner bisherigen Arbeit als Naturfotograf. Für ein Porträt der Erde in ihrer ganzen Vielfalt und Pracht bereiste ich binnen zweieinhalb Jahren die eindrucksvollsten Naturräume und wichtigsten Ökosysteme auf sechs Kontinenten….weiter hier