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Dass sich die G20 treffen, ist gut. Aber sie müssen auch über die richtigen Themen sprechen. Welche das sind, sagt Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss im Interview. Rund 25.000 Menschen protestierten am vergangenen Sonntag friedlich in Hamburg gegen soziale Ungleichheit, für einen gerechteren Welthandel und einen wirkungsvolleren Klimaschutz. Ihr Adressat: Die Gruppe der 20 – die wirtschaftsstärksten Industriemächte der Welt, die sich am 7. und 8. Juli in Hamburg treffen. Sweelin Heuss, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, spricht über Herausforderungen und Erwartungen im Zusammenhang mit dem Gipfel.

Greenpeace: Wenn sich die Gruppe der 20 trifft, geht es ja in erster Linie um Wirtschaftsfragen. Warum ist für Greenpeace hier der richtige Anknüpfungspunkt, um über Klimaschutz zu reden?

Sweelin Heuss: Man hat schon auf dem G7-Gipfel gesehen, dass solche Treffen mehr und mehr eine starke entwicklungspolitische Dimension bekommen. Es ist nicht mehr allein damit getan zu sagen, dass wir wirtschaftliche Kooperation auf diesen Gipfeln erreichen wollen. Es geht auch um Themen wie Verantwortung – weil die Staatschefs wissen, dass sie heutzutage eben soziale Anliegen mitdenken müssen, und natürlich auch umweltpolitische und gesellschaftliche. Das zusammenzudenken ist die eigentliche Herausforderung des kommenden G20-Gipfels, insbesondere in der Konstellation, die wir dort vorfinden werden, mit Vertretern wie Herrn Erdogan, Herrn Trump oder Herrn Putin…weiter hier….

Ob Billig- oder Luxusware, am Anfang unserer Kleidung steht fast immer ein Cocktail aus gefährlichen Chemikalien, der anderenorts die Umwelt verseucht. Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, insbesondere aus China, Bangladesch oder Indien – und verursachen dort gewaltige Umweltschäden. Über zwei Drittel der chinesischen Flüsse und Seen gelten als verschmutzt. Giftstoffe aus den Fabriken werden oft ungeklärt abgeleitet und tauchen später im Trinkwasser und Essen auf. In Tieren und Menschen sind diese Schadstoffe immer häufiger nachweisbar und schaden der Gesundheit.

Als Teil der Detox-Kampagne hat Greenpeace in dem Report A Little Story About A Monstrous Mess nachgewiesen, dass Textilfabriken giftige Abwässer ins Meer leiten. Auf Satellitenbildern ist zu erkennen, dass die Abwässer sich im Meer wie eine riesige schwarze Wolke – so groß wie fünfzig olympische Schwimmbecken – ausbreiten. Greenpeace suchte und fand den Verursacher dieser Umweltkatastrophe…

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…oder kann das weg? Ein 600 Kilo schwerer Müllstrudel ist neues Herzstück der Greenpeace-Ausstellung in Hamburg – eine Dauerleihgabe des Ozeaneums Stralsund.

Im Meer entsorgte Plastikabfälle sind wahre Weltenbummler. Einmal weggeworfen, finden sich Abermillionen große und kleine Kunststoffpartikel zu riesigen Wirbeln zusammen und reisen mit der Meeresströmung um die Erde. Dabei können die Müllstrudel die Größe von Zentraleuropa erreichen – Tendenz steigend.

Für hunderte Kilo Plastikmüll endete die Reise jetzt aber in Hamburg: Als Dauerleihgabe des Stralsunder Ozeaneums zeigt ein elf Meter hoher Müllstrudel nun in der Greenpeace-Ausstellung das Ausmaß der Umweltzerstörung durch Plastikmüll auf.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Das Exponat wurde 2014 von Diplom-Ingenieur Stefan Schmidt, Bauleiter für Sonderaufgaben im Ozeaneum, entworfen. Anlässlich des Jahresthemas „Kein Plastik Meer“ zierte der stilisierte Müllstrudel dort das Foyer. Direkt daneben: aufgehängte Walskelette – eine unmissverständliche Botschaft.

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Geheimnisse sind manchmal notwendig, oft nützlich und für manche sehr bequem. Das Geheimnis, von dem Sie nun erfahren werden, ist nicht notwendig, nützlich nur für die Konzerne und bequem für die Politik.

Seit drei Jahren verhandeln Politiker der EU, der USA und 21 weiterer Staaten über das Handelsabkommen TiSA (Trade in Services Agreement). Es soll Hemmnisse für den internationalen Handel mit Dienstleistungen aus dem Weg räumen. Wie schon bei den enorm umstrittenen Abkommen TTIP und CETA finden auch die TiSA-Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen statt…..

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Esprit und Co. in Erklärungsnot: Eine aktuelle Greenpeace-Untersuchung zeigt, dass große Textilfirmen problemlos giftfrei produzieren können. Wenn sie es nur wollen. Keine Ausflüchte und Ausreden: Mode lässt sich auch im großen Stil ohne giftige Chemikalien produzieren, das belegt Greenpeace mit einer aktuellen Untersuchung. Allerdings lässt es die große Mehrheit der untersuchten Firmen an Tempo fehlen: 16 von 19 Firmen entgiften nicht schnell genug.

Der „Detox Catwalk“ benennt die Vorreiter, die ihr Entgiftungsversprechen erfolgreich umsetzen, und die Schlusslichter mit Nachholbedarf. „Zara, H&M und Benetton beweisen, dass eine schadstofffreie Produktion für Unternehmen jeder Größe möglich ist“, sagt Manfred Santen, Greenpeace-Experte für Chemie. Wie die anderen getesteten Unternehmen haben sich die drei Modefirmen verpflichtet, bis 2020 auf eine komplett saubere Produktion umzustellen, und sind auf einem guten Weg dorthin.….weiter geht es hier……


TEXT: Markus Mauthe FOTO (oben): © Markus Mauthe / Greenpeace

Seit Herbst 2013 besuchten über 55.000 Menschen meine aktuelle Fotoshow „Naturwunder Erde“. Dies macht mich froh und stolz. Wegen der großen Nachfrage geht die Tour jetzt in die Verlängerung. Alle, die den Vortrag verpasst haben oder zum „Wiederholungstäter“ werden möchten, lade ich dazu herzlich ein. Die Übersicht aller Termine in Ihrer Nähe finden sie weiter unten.

Das Projekt im Auftrag von Greenpeace bildet den Höhepunkt meiner bisherigen Arbeit als Naturfotograf. Für ein Porträt der Erde in ihrer ganzen Vielfalt und Pracht bereiste ich binnen zweieinhalb Jahren die eindrucksvollsten Naturräume und wichtigsten Ökosysteme auf sechs Kontinenten….weiter hier

Die Sommerferien sind noch lange nicht am Ende, doch der Herbst ist nicht mehr fern. Vielleicht planen Sie ja bereits die ein oder andere Unternehmung für den Herbst. Darum haben wir hier schon einen ganz besonderen Tipp, die Veranstaltung “GREENPEACE ERLEBEN” im 2. Halbjahr 2015 zu besuchen. Die Dauerausstellung von Greenpeace in der Hafencity Hamburg ist auch während der Sommerferien geöffnet – besuchen Sie uns Dienstags bis Freitags zwischen 10 und 17 Uhr oder am Sonntag, den 9. August zwischen 12 und 18 Uhr………

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Am 4. Juli ist der amerikanische Unabhängigkeitstag. Greenpeace, die Electronic Frontier Foundation (EFF) und das Tenth Amendment Center haben einen Protest-Zeppelin über das riesige Utah Data Center der NSA gesteuert. Hier ein das Making-of der Aktion vom Dokumentarfilmer Brian Knappenberger. Das Video nach dem Break……
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Die Frage kommt einen doch glatt in den Sinn, wie so hat es Georg Clooney auf die Titelseite der Greenpeace Nachrichten geschafft? Mit dem Titel “Sexiest Man Alive”, der ihm voraus eilt, hätte er keine Chance gehabt. Dass in diesem Star auch ein Klimaschützer steckt, ist wahrscheinlich nur wenigen bekannt. Das Zerreißen seines Hemdes machte ihn kurzweilig zum Supermann, er bewies damit seine wahre Identität. Sein neu entdeckter “Emergency Room” ist die Arktis, ein Paradies in der Not, was dringend vor der Zerstörung, durch Ölbohrungen und industrieller Fischerei, gerettet werden muss…

Als Protest dagegen, hat der US-Schauspieler ein von der Designerin Vivienne Westwood entworfenes T-Shirt angezogen. Ein herzförmiger Globus und eine Flagge symbolisieren das von Greenpeace angestrebte Schutzgebiet rund um den Nordpol. Westwood unterstützt damit die Greenpeace-Kampagne “Save the Arctic”. Sie will 100-prozentige Veränderung, so die Mode-Ikone in der Presse: “Der Status quo wird uns killen.”

Für die Produktion von Textilien setzen alle führenden Modemarken krebserregende oder hormonell wirksame Chemikalien ein. Greenpeace hat 141 Kleidungsstücke aus 29 Ländern von unabhängigen Laboren auf Nonylphenolethoxylate (NPE), Weichmacher, krebserregende Amine und weitere Schadstoffe untersuchen lassen. Alle Markenprodukte enthielten NPE, die zu giftigem Nonylphenol abgebaut werden. „Modemarken missbrauchen weltweit Flüsse als private Abwasserkanäle und verschmutzen so das Trinkwasser von Millionen Menschen“, sagt Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin von Greenpeace. „Von der Produktion bis zur Entsorgung schaden gefährliche Textilchemikalien Umwelt und Gesundheit.“ Die getesteten Kleidungsstücke, Jeans, Hosen, Kleider, T-Shirts und Unterwäsche – stammen von Armani, Benetton, C&A, Calvin Klein, Diesel, Esprit, Gap, H&M, Jack & Jones, Levi’s, Mango, Metersbonwe, Only, Tommy Hilfiger, Vero Moda, Victoria’s Secret und Zara…………….

Copyright: © Greenpeace

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