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Kann Mode queer sein? Das Kombinieren von Kleidern, Accessoires und Stilen ist längst zur modischen Norm geworden und Unisex zum Trend urbanen Mode-Designs. Lässt sich das Konzept von Queerness angesichts der unentwegten Normierungen des Modesystems also überhaupt auf Mode beziehen? Wenn das Handeln mit Artefakten und Stilen ständig Bedeutungen verschiebt und neu konstituiert, hat es dann vielleicht auch das Potential, Gender- und andere Codes uneindeutig zu machen und in Bewegung zu bringen?

Erstmals im deutschen Sprachraum präsentiert der Band systematische Reflexionen und exemplarische Analysen zum Verhältnis von Queerness und Mode und eröffnet damit der Mode- sowie der Gender-/Queerforschung neue Perspektiven.

Das Buch ist im transcript verlag erschienen 29,99 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

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Vergessen Sie Leder, die nächste Geldbörse könnte aus einer ethisch und alternativen Bananen-Faser umweltfreundlich hergestellt werden. Kosrae, ein Start-up aus Mikronesien, Green Banana Paper arbeitet mit dem Abfällen von Bananen, wie Blätter und Stämme. Daraus entstehen stilvolle vegane Materialien und robuste Geldbörsen. “Green-Banana-Paper” startete jetzt eine Kickstarter Kampagne um diese umweltfreundlichen Geldbörsen auf dem globalen Markt zu bringen und um die Lebensqualität der Bauern zu verbessern.

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Bananen schmecken, aber die Bäume benötigen überraschend viel Arbeit. Es gibt etwa 200.000 Bananenstauden über Inseln verteilt und nach der Ernte haben die Landwirte Probleme mit den Abfallmengen. Die Bananenabfälle werden in der Regel biologisch abgebaut, aber Green Banana Paper sah eine unternehmerische Chance mit ökologischen und sozialen Nutzen. Gegründet von Matt Simpson produziert das soziale Unternehmen starke und wasserfeste Portemonnaies mit Motiven von den Kokospalmen inspiriert, die das Leben der Menschen von Mikronesien wiederspiegeln.

Bang & Olufsen hat die Mailänder Designwoche dazu genutzt, um ein neues Soundsystem aus hexagonalen Lautsprechern und Akustikfeldern vorzustellen, die in verschiedenen Kombinationen angeordnet werden können. Die Lautsprecher können in Waben-ähnliche Mustern angepasst werden, sie geben nicht nur drahtlos die gewünschte Musik oder Boost-Sound wieder, sondern können auch Lärm absorbieren, um die Innen-Akustik zu verbessern.

Das BeoSound-Shape-System benötigt mindestens sechs Fliesen, kann aber je nach Bedarf skaliert werden. Es kann im privaten Heim aber auch in jedem Büro eingesetzt werden. Die Platten sind aus Wollstoff von der dänischen Textilmarke Kvadrat bezogen worden. Sie sind in den Farben braun, grün, rosa und dunkelblau erhältlich und alle können bunt gemischt werden. “Auditory indoor climate is essential for our physical and mental wellbeing, just like natural lighting, fresh air and ergonomics,” sagt Marie Kristine Schmidt, Bang & Olufsens Vizepräsidentin für Marke, Design und Marketing.

Derzeit ist Grüne Mode, Organic Fashion gefragt und angesagt. Es gibt sehr junge und innovative Mode so wie das Label Wunderwerk, das in Berlin einen angesagten Laden hat. Ökolgische Kleidung farblos und langweilig, das ist schon lange vorbei. Die Trends liegen zurzeit bei grafischen Linien und Designs….

Wunderwerk bietet viele Basics wie weiche T-Shirts, Sweatshirts und Pullover in nicht allzu aufdringlichen Farben. Jeans mit Löchern am Knie und Wollmäntel in O-Form. Sachen, die man im Alltag braucht und trägt. Erst, wenn man aufs Etikett schaut, wird einem das Besondere an dem Label klar. Fast alle Stücke sind „Gots“-zerifiziert. Organic Cotton bildet die Basis. Auf erdölbasierende Materialien wie beispielsweise Polyester oder Acryl wird verzichtet.

Innovative umweltschonende Fasern wie Buchenholz- und Eukalyptusfasern werden zunehmend eingesetzt. Die Jeans sind vegan, und nach Aussage von Wunderwerk werden für das Färben und Bleichen nur zehn Liter Wasser verbraucht – normalerweise sind es 100 bis 160 Liter. Auf erdlöbasierte Kunstfasern verzichtet das Label komplett. Also coole und nachhaltige Mode zu ganz normalen Preisen. Gerade im konventionellen Modehandel kommt Wunderwerk sehr gut an.

Ob Billig- oder Luxusware, am Anfang unserer Kleidung steht fast immer ein Cocktail aus gefährlichen Chemikalien, der anderenorts die Umwelt verseucht. Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, insbesondere aus China, Bangladesch oder Indien – und verursachen dort gewaltige Umweltschäden. Über zwei Drittel der chinesischen Flüsse und Seen gelten als verschmutzt. Giftstoffe aus den Fabriken werden oft ungeklärt abgeleitet und tauchen später im Trinkwasser und Essen auf. In Tieren und Menschen sind diese Schadstoffe immer häufiger nachweisbar und schaden der Gesundheit.

Als Teil der Detox-Kampagne hat Greenpeace in dem Report A Little Story About A Monstrous Mess nachgewiesen, dass Textilfabriken giftige Abwässer ins Meer leiten. Auf Satellitenbildern ist zu erkennen, dass die Abwässer sich im Meer wie eine riesige schwarze Wolke – so groß wie fünfzig olympische Schwimmbecken – ausbreiten. Greenpeace suchte und fand den Verursacher dieser Umweltkatastrophe…

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Der Luxus-Schuh-Designer, VEERAH, will das Frauen “Do Good und Look Incredible” (gutes tun und dabei sehr gut aussehen) in ihren grausamen modischen Schuhen. Jedes Paar Veerah Schuhe ist aus hochwertigen veganen und nachhaltigen Materialien geferigt wie 100% Bio-Baumwolle, Kork, veganes Leder und benutzte PET Flaschen. Die wunderschönen Schuhe gibt es mit unterschiedlichem Zubehör, die den Look der Schuhe unterstreichen….

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Sag+Sal steht für außergewöhnliche Taschen und Accessoires. Die Berliner Manufaktur hat für ihre Produkte eine ungewöhnliche Ressource entdeckt. Gebrauchte Gummitücher, wie sie in Offset-Druckmaschinen zum Einsatz kommen. Die individuelle industrielle Geschichte eines Drucktuchs, wie Farbe, Druckschattierungen, Industrienummern machen jede Taschen einzigartig und unverwechselbar. Upcycling sagt dazu die Berliner Manufaktur und wurde mit dem PETA Vegan Fashion Award ausgezeichnet.


Photos und Exponate: Gudrun Steinmill-Hommel

Esprit und Co. in Erklärungsnot: Eine aktuelle Greenpeace-Untersuchung zeigt, dass große Textilfirmen problemlos giftfrei produzieren können. Wenn sie es nur wollen. Keine Ausflüchte und Ausreden: Mode lässt sich auch im großen Stil ohne giftige Chemikalien produzieren, das belegt Greenpeace mit einer aktuellen Untersuchung. Allerdings lässt es die große Mehrheit der untersuchten Firmen an Tempo fehlen: 16 von 19 Firmen entgiften nicht schnell genug.

Der „Detox Catwalk“ benennt die Vorreiter, die ihr Entgiftungsversprechen erfolgreich umsetzen, und die Schlusslichter mit Nachholbedarf. „Zara, H&M und Benetton beweisen, dass eine schadstofffreie Produktion für Unternehmen jeder Größe möglich ist“, sagt Manfred Santen, Greenpeace-Experte für Chemie. Wie die anderen getesteten Unternehmen haben sich die drei Modefirmen verpflichtet, bis 2020 auf eine komplett saubere Produktion umzustellen, und sind auf einem guten Weg dorthin.….weiter geht es hier……

Die dänische Designerin Emma Jorn entwarf Regenkleidung für Ilse Jacobsen, die man einfach und bequem beim Radfahren tragen kann. Emma Jorns Collektion verfügt über Kleider, Röcke, Overalls und T-Shirts neben typischer Outdoorbekleidung, wie Jacken und Mäntel. Alles wird über Ilse Jacobsen Hornbæk verkauft. Die meisten Teile sind speziell für Radfahrerinnen entwickelt worden…..

Die bekannte Modemarke Neuro hat ihre neueste Modekollektion präsentiert. Die Kollektion wurde ausschliesslich mit einer 3D-Software erstellt, inklusive Anprobe und Rendern. Das Lookbook gibt es hier, der Catwalk wird live aus der 3D-Software gestreamt. Der Neuro-Gründer Clement Balavoine erklärt mit einigen Screenshots wie alles entstand…