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Aufgrund des großen Erfolgs wird die Ausstellung des amerikanischen Videokünstlers Bill Viola um zwei Wochen – bis zum 24. September 2017 – verlängert. Die im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums konzipierte Ausstellung beschäftigt sich mit den zentralen Themen des menschlichen Lebens – Geburt, Tod, Liebe, Emotion und Spiritualität und hat bisher rund 26.000 Besucher begeistert und ergriffen.

Seit mehr als vier Jahrzehnten hat der »Rembrandt« des digitalen Zeitalters, wie Bill Viola einmal genannt wurde, Installationen, Klanginstallationen, Videoarbeiten sowie Arbeiten für Konzerte, Opern und kirchliche Kontexte geschaffen. Neben der Ausstellung in den Deichtorhallen werden seine Werke aktuell im Guggenheim Museum Bilbao präsentiert.

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Wimbledon, die US Open, die Australian Open – da darf der Porsche Tennis Grand Prix nicht fehlen. Die Geschichte dieses außergewöhnliche Tennis-Turniers begann in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart, bis es ab 2013 zur Nummer Eins in der Womens Tennis Association aufstieg. Dieses Buch enthält einzigartiges Archivmaterial und feiert mit einer reichen Auswahl an Fotografien, Postern und Katalogen das 40jährige Jubiläum dieses sensationellen Turniers, dem längsten Indoor-Wettkampf für Damentennis in Europa.

Mit seinem Fokus auf die visuelle Anmutung und Ausstattung ist 40 : LOVE jedoch kein herkömmliches Jubiläumsbuch, sondern ein komplexes und dabei elegantes Album, das jene Spielerinnen versammelt, die eine neue Ära des Damentennis begründet haben, wie Martina Navratilova, Chris Evert, Steffi Graf, Martina Hingis, Maria Sharapova und Angelique Kerber. Das Buch führt außerdem hinter die Kulissen des Porsche Tennis Grand Prix und wirft Schlaglichter auf seine Geschichte, seine Protagonisten auf und neben dem Spielfeld, und zeigt die Magie einer Marke Porsche, die nicht nur auf der Strasse zu Hause ist, sondern auch auf einem der spannendsten Tennisturniere der Welt…. weiterlesen »

Offiziell eröffneten die Bosco Verticale zwei preisgekrönte Wohntürme im Porta Nuova ein Bezirk von Mailand, im Oktober 2014, entworfen von Boeri Studio (Stefano Boeri, Gianandrea Barreca und Giovanni La Varra). Die beiden Türme haben eine Höhe von 110 Metern und 76 Meter und sind bepflanzt mit 900 Bäume (jeweils 3, 6 oder 9 Meter) und über 2.000 Pflanzen, Sträuchern und Blumen je nach Position an der Fassade und in Richtung der Sonne verteilt. Auf dem flachem Land würde jeder einzelne vertikale Wald eine Fläche von 7000 m2 Wald einnehmen. Im Hinblick auf die städtebauliche Verdichtung ist das ein Äquivalent von einer Fläche von fast 75.000 m2 mit Einfamilienhäusern.

Einerseits ist er der Businessmann, andererseits der Künstler. Er hat das größte österreichische
Softwarehaus aufgebaut und war in vielen Bereichen wie der Großbildtechnik führend und ein Pionier. Er ist authentisch in seinem Denken und Handeln, er kopiert nicht. Er geht an die Wurzeln. Oft auch an die Grenzen? Intellektuelle Redlichkeit. Er denkt selber nach. Er ist ein belesener Mensch und erarbeitet sich viele wissenschaftliche Themen im Selbststudium. Der Schlossherr Egermann meinte:

„Peter Kotauczek ist für mich der Bill Gates Österreichs, nur dass er nicht so wie Gates ausschließlich aufs Geld aus ist.“Prof. Peter Kotauczek ist eine starke Persönlichkeit. Ein Charakterbild, dessen Beschreibung nicht verloren gehen soll….

Das Buch ist im Freya Verlag erschienen 34,90 Euro – auch über Amazon zu bestellen.


Andres Veiel, Beuys, 2017, Germany, film still, courtesy zeroonefilm / Michael Ruetz

Beuys von Andres Veiel ist das spannende Porträt eines der bedeutendsten Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Um die Geschichte des deutschen Künstlers und Aktivisten Joseph Beuys zu erzählen – dessen Überzeugung, dass „jeder Mensch ein Künstler“ sei, die Kunst und die Gesellschaft für immer verändert hat –, nutzt der Film in enormem Umfang Archivmaterial, das zum Großteil noch nie gezeigt wurde.

Im Juli zu sehen
Keimena #29
Montag, 3. Juli 2017, 24.00 Uhr
Beuys, 2017, Deutschland,
107 Min.
Regie: Andres Veiel
Einführung: Andres Veiel

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Am 10. Juni 2017, eröffnete die Ausstellung der documenta 14 in Kassel. An mehr als 30 verschiedenen Orten, öffentlichen Institutionen, Plätzen, Kinos und Universitätsstandorten werden mehr als 160 internationale Künstler_innen ihre für die documenta 14 konzipierten Arbeiten vorstellen.

Die Ausstellungsorte sind täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Tickets für die Ausstellung können im Webshop der documenta sowie in den Shops vor Ort am Friedrichsplatz, an der documenta Halle, der Neuen Galerie und der Neuen Neuen Galerie (Neue Hauptpost) gekauft werden. Bitte beachten Sie die Ticketinformationen auf der Webseite der documenta 14. Orientierung auf der documenta 14.

Der Künstlerische Leiter Adam Szymczyk schlägt einen Parcours für den Besuch der documenta 14 in Kassel vor. Dieser beginnt am ehemaligen unterirdischen Bahnhof (KulturBahnhof) und erstreckt sich über die Nordstadt über den Friedrichsplatz in Richtung Süden bis zu der Torwache, dem unvollendeten Tor zur Stadt. Den Parcours sowie Informationen zu den Ausstellungsorten finden Sie auf der Webseite der documenta 14. Die Info-Karte mit allen Ausstellungsorten der documenta 14 in Kassel können sie hier herunterladen.….weiter hier….

Zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers, der das “Irische Tagebuch” in die Welt brachte, wirkt die Liebeserklärung an das weitab westliche County Mayo und seine zweite Heimat Achill Island nach. „Mayo, God help us“, sagten die Iren in jenen 50er-Jahren als der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll mit seiner Familie unter beschwerlichen Umständen quer über die Insel reiste und sein Ziel angab. Dort „irgendwo im Westen“ hatten die Bölls ein Haus gemietet.

Und wann immer der Name fiel – Mayo – wurde er beantwortet durch einen Augenaufschlag und das Murmeln des irischen Gegenübers. Von einem Fahrtkartenkontrolleur, vom Bahnhofsvorsteher, einem Verkäufer von Comic-Heftchen und zuletzt von einem Kutscher verriet dieses „Mayo – God help us“ etwas, das die Familie „ein wenig bang“ werden ließ. Doch es sollte anders kommen. Mayo geriet zur zweiten Seelenheimat des Schriftstellers, der sich die zeitweilige Auswanderung aus dem vom Nachkrieg gezeichneten Köln durch erste Erfolge leisten konnte. Und Mayo wurde zum Schlüssel für den Erfolgsroman „Irisches Tagebuch“. Er hat Millionen Menschen beeinflusst und begeisterte sie für Irland. Und er hat die über einen schmalen Sund zugängliche Halbinsel Achill Island geehrt. Bis heute…..weiter hier….

Cary Grant gehört zu den großen Legenden Hollywoods. Nach einem Kindheitstrauma litt er unter mangelndem Selbstvertrauen und Ängsten. Erst mit 50 gelang es ihm, sich von seiner Neurose zu befreien. Die Dokumentation zeichnet den Werdegang des Schauepielers anhand seiner bisher unveröffentlichten Autobiografie nach: von einer Kindheit in Armut bis hin zu internationalem Ruhm.

Der Dokumentarfilmer Mark Kidel zeigt eine neue Facette von Hollywoodlegende Cary Grant. Hinter der Fassade des smarten Superstars verbarg sich ein innerlich zutiefst verstörter Mensch. In seiner Autobiografie bekennt Cary Grant, eine Maske zu tragen und sich nie ganz der Welt preisgeben zu können. Cary Grant wurde 1904 als Archibald Alexander Leach in Bristol, England, geboren. Er war elf Jahre alt, als sein Vater seine Mutter in eine psychiatrische Klinik einweisen ließ, ohne es ihm zu sagen. Das Kind fühlte sich verlassen; in ihm breitete sich zunehmend eine Leere aus, die Cary Grant erst dank einer Therapie mit LSD in der Mitte seines Lebens wieder in den Griff bekam. In mehr als hundert Sitzungen bei einem Psychiater in Beverly Hills ließ Grant zur Überwindung seiner Neurose sein Leben Revue passieren – und tatsächlich mit Erfolg…..

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