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Joshua Katcher-Gründer und Kreativdirektor von “Brave GentleMan”, der weltweit erste All-Veganer Luxus-Herrenausstatter, in Brooklyn, New York. Stilvollen Schuhe und Gürtel aus “zukünftigem Leder” und wie neue Innovationen die Zukunft der Mode bewegen, ohne die Verwendung von Kühen und anderen Tieren. Luxus vegane Lederoptionen werden helfen, sich gut zu fühlen und dabei ethische Geschäftspraktiken zu unterstützen.

Dass sich die G20 treffen, ist gut. Aber sie müssen auch über die richtigen Themen sprechen. Welche das sind, sagt Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss im Interview. Rund 25.000 Menschen protestierten am vergangenen Sonntag friedlich in Hamburg gegen soziale Ungleichheit, für einen gerechteren Welthandel und einen wirkungsvolleren Klimaschutz. Ihr Adressat: Die Gruppe der 20 – die wirtschaftsstärksten Industriemächte der Welt, die sich am 7. und 8. Juli in Hamburg treffen. Sweelin Heuss, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, spricht über Herausforderungen und Erwartungen im Zusammenhang mit dem Gipfel.

Greenpeace: Wenn sich die Gruppe der 20 trifft, geht es ja in erster Linie um Wirtschaftsfragen. Warum ist für Greenpeace hier der richtige Anknüpfungspunkt, um über Klimaschutz zu reden?

Sweelin Heuss: Man hat schon auf dem G7-Gipfel gesehen, dass solche Treffen mehr und mehr eine starke entwicklungspolitische Dimension bekommen. Es ist nicht mehr allein damit getan zu sagen, dass wir wirtschaftliche Kooperation auf diesen Gipfeln erreichen wollen. Es geht auch um Themen wie Verantwortung – weil die Staatschefs wissen, dass sie heutzutage eben soziale Anliegen mitdenken müssen, und natürlich auch umweltpolitische und gesellschaftliche. Das zusammenzudenken ist die eigentliche Herausforderung des kommenden G20-Gipfels, insbesondere in der Konstellation, die wir dort vorfinden werden, mit Vertretern wie Herrn Erdogan, Herrn Trump oder Herrn Putin…weiter hier….

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Vergessen Sie Leder, die nächste Geldbörse könnte aus einer ethisch und alternativen Bananen-Faser umweltfreundlich hergestellt werden. Kosrae, ein Start-up aus Mikronesien, Green Banana Paper arbeitet mit dem Abfällen von Bananen, wie Blätter und Stämme. Daraus entstehen stilvolle vegane Materialien und robuste Geldbörsen. “Green-Banana-Paper” startete jetzt eine Kickstarter Kampagne um diese umweltfreundlichen Geldbörsen auf dem globalen Markt zu bringen und um die Lebensqualität der Bauern zu verbessern.

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Bananen schmecken, aber die Bäume benötigen überraschend viel Arbeit. Es gibt etwa 200.000 Bananenstauden über Inseln verteilt und nach der Ernte haben die Landwirte Probleme mit den Abfallmengen. Die Bananenabfälle werden in der Regel biologisch abgebaut, aber Green Banana Paper sah eine unternehmerische Chance mit ökologischen und sozialen Nutzen. Gegründet von Matt Simpson produziert das soziale Unternehmen starke und wasserfeste Portemonnaies mit Motiven von den Kokospalmen inspiriert, die das Leben der Menschen von Mikronesien wiederspiegeln.

China ist die Heimat des größten Solarparks der Welt, er ist so groß, das er aus dem Weltraum sichtbar ist. Mit rund vier Millionen Sonnenkollektoren, hat der Longyangxia Dam Solarpark eine Kapazität von 850 Megawatt. Er bringt das Land näher an seine ehrgeizigen Ziele für erneuerbare Energien heran. NASA machte kürzlich diese beeindruckenden Satellitenbilder des Solarparks aus dem Weltraum und veröffentlichte sie. Die Auszeichnung der weltweit größte Solarparks wechselte in den letzten Jahren ständig. Im Jahr 2014 war mit 550 MW die Topaz Solar-Farm in Kalifornien der größte, ein Jahr später mit 579 MW die Solar Star. Dann 2016 war es mit 648 MW das Photovoltaik-Projekt Kamuthi.

Die NASA Earth Observatory Satellitenbilder des chinesischen Solarpark zeigen den immensen Wachstum. Seit Anfang Januar dieses Jahres, ist der Longyangxia Dam Solarpark, in der Wüste der Provinz Qinghai der größte. Er bedeckte 10 Quadrat-Meilen. China wird so zum größten Produzenten von Solarenergie in der Welt, auch wenn andere Länder wie die Vereinigten Staaten und Deutschland mehr Sonnenenergie pro Person produzieren.

Ob Billig- oder Luxusware, am Anfang unserer Kleidung steht fast immer ein Cocktail aus gefährlichen Chemikalien, der anderenorts die Umwelt verseucht. Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, insbesondere aus China, Bangladesch oder Indien – und verursachen dort gewaltige Umweltschäden. Über zwei Drittel der chinesischen Flüsse und Seen gelten als verschmutzt. Giftstoffe aus den Fabriken werden oft ungeklärt abgeleitet und tauchen später im Trinkwasser und Essen auf. In Tieren und Menschen sind diese Schadstoffe immer häufiger nachweisbar und schaden der Gesundheit.

Als Teil der Detox-Kampagne hat Greenpeace in dem Report A Little Story About A Monstrous Mess nachgewiesen, dass Textilfabriken giftige Abwässer ins Meer leiten. Auf Satellitenbildern ist zu erkennen, dass die Abwässer sich im Meer wie eine riesige schwarze Wolke – so groß wie fünfzig olympische Schwimmbecken – ausbreiten. Greenpeace suchte und fand den Verursacher dieser Umweltkatastrophe…

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Photography – Gudrun Steinmill-Hommel

E.ON Aura ist ein moderner Stromspeicher. Er lädt sich während des Tages mit Solarenergie auf und gibt sie dann in der Nacht bei bedarf wieder ab. Eine vierköpfige Familie kann er mit Strom versorgen. Seine Funktionsfähigkeit bewies der Energiekonzern beim Paderborner Martinslauf. 850 interessierte Läufer traten an, um sich einer 10 Kilometer langen Strecke quer durch die Stadt zu stellen.


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Der Luxus-Schuh-Designer, VEERAH, will das Frauen “Do Good und Look Incredible” (gutes tun und dabei sehr gut aussehen) in ihren grausamen modischen Schuhen. Jedes Paar Veerah Schuhe ist aus hochwertigen veganen und nachhaltigen Materialien geferigt wie 100% Bio-Baumwolle, Kork, veganes Leder und benutzte PET Flaschen. Die wunderschönen Schuhe gibt es mit unterschiedlichem Zubehör, die den Look der Schuhe unterstreichen….

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Geheimnisse sind manchmal notwendig, oft nützlich und für manche sehr bequem. Das Geheimnis, von dem Sie nun erfahren werden, ist nicht notwendig, nützlich nur für die Konzerne und bequem für die Politik.

Seit drei Jahren verhandeln Politiker der EU, der USA und 21 weiterer Staaten über das Handelsabkommen TiSA (Trade in Services Agreement). Es soll Hemmnisse für den internationalen Handel mit Dienstleistungen aus dem Weg räumen. Wie schon bei den enorm umstrittenen Abkommen TTIP und CETA finden auch die TiSA-Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen statt…..

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Sag+Sal steht für außergewöhnliche Taschen und Accessoires. Die Berliner Manufaktur hat für ihre Produkte eine ungewöhnliche Ressource entdeckt. Gebrauchte Gummitücher, wie sie in Offset-Druckmaschinen zum Einsatz kommen. Die individuelle industrielle Geschichte eines Drucktuchs, wie Farbe, Druckschattierungen, Industrienummern machen jede Taschen einzigartig und unverwechselbar. Upcycling sagt dazu die Berliner Manufaktur und wurde mit dem PETA Vegan Fashion Award ausgezeichnet.


Photos und Exponate: Gudrun Steinmill-Hommel

Esprit und Co. in Erklärungsnot: Eine aktuelle Greenpeace-Untersuchung zeigt, dass große Textilfirmen problemlos giftfrei produzieren können. Wenn sie es nur wollen. Keine Ausflüchte und Ausreden: Mode lässt sich auch im großen Stil ohne giftige Chemikalien produzieren, das belegt Greenpeace mit einer aktuellen Untersuchung. Allerdings lässt es die große Mehrheit der untersuchten Firmen an Tempo fehlen: 16 von 19 Firmen entgiften nicht schnell genug.

Der „Detox Catwalk“ benennt die Vorreiter, die ihr Entgiftungsversprechen erfolgreich umsetzen, und die Schlusslichter mit Nachholbedarf. „Zara, H&M und Benetton beweisen, dass eine schadstofffreie Produktion für Unternehmen jeder Größe möglich ist“, sagt Manfred Santen, Greenpeace-Experte für Chemie. Wie die anderen getesteten Unternehmen haben sich die drei Modefirmen verpflichtet, bis 2020 auf eine komplett saubere Produktion umzustellen, und sind auf einem guten Weg dorthin.….weiter geht es hier……