Eine echte Indie-Produktion, ohne die Unterstützung von öffentlichen Geldern: Janek Riekes erster Film seit 24 Jahren ist eine absurde Komödie über ein Paar, dessen perfekte Fassade immer mehr Risse bekommt. Olli (Janek Rieke) und Anja (Julia Hartmann) sind ein glückliches Gespann – doch dann wird Anja schwanger und ihr Körper schüttet Hormone aus, die sie für einige Wochen zu einem anderen Menschen machen. weiterlesen »
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Actionreiche Götter-Fantasy mit starker Heldin von #1-New-York-Times-Bestsellerautorin Alexandra Bracken. Lore versucht, einfach nur normal zu sein und zu vergessen, dass sie dazu ausgebildet wurde, griechische Götter zu jagen. Doch dann steht die nächste Jagd bevor und jemand sucht ihre Hilfe, der sie und ihresgleichen eigentlich hasst: Athene. weiterlesen »
Amália Rodrigues – sie ist die Königin des Fado, eines portugiesischen Musikstils, dessen Lieder traditionell von Sehnsucht, Trauer, Melancholie und Abschied handeln. Als die portugiesische Fado-Sängerin Amália im Oktober 1999 stirbt, wird eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Sie gilt bis heute als die Stimme Portugals – eine Legende schon zu Lebzeiten. Ihre unverwechselbare und variationsreiche Stimme bescherte ihr den ganz großen Erfolg: Amália Rodrigues. Der Tod der portugiesischen Fado-Sängerin im Oktober 1999 versetzt ein ganzes Land in Trauer. Denn Amália gilt als größte portugiesische Sängerin des 20. Jahrhunderts – die Königin des Fado, des portugiesischen Sehnsuchtsgesangs. Bis heute wird sie als nationales Symbol Portugals betrachtet. weiterlesen »
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Edgar Reitz hat den deutschen Autorenfilm mitbegründet, mit seiner « Heimat »-Trilogie Filmgeschichte geschrieben. So wie er dort eindrucksvoll das persönlich Erlebte mit den Zeitläufen verband, tut er es auch hier – in seiner Autobiographie. Reitz erzählt von seiner Kindheit in den dreißiger Jahren, einer Jugend im Krieg, der Nachkriegszeit, dem jungen Mann, den es in die Ferne zieht, seinen Studienjahren in München, wo sich ihm eine neue Welt der Kultur eröffnet, und schließlich von der Filmkunst: Mit den Unterzeichnern des Oberhausener Manifests verbreitet er den Slogan « Papas Kino ist tot! », die Geburtsstunde des Neuen Deutschen Films; er begegnet Literaten wie Günter Eich, internationalen Filmgrößen wie Romy Schneider, Bernardo Bertolucci oder Luis Buñuel, arbeitet mit Schauspielerinnen und Schauspielern wie Hannelore Elsner und Mario Adorf, Regisseuren wie Alexander Kluge und Werner Herzog. weiterlesen »
Als einer der Hauptvertreter der Nouvelle Vague legte Alain Resnais (“Hiroshima, mon amour”) die Grundlagen für den modernen europäischen Film und beeinflusst bis heute zahlreiche Hollywoodregisseure. Bekannt wurde er mit Dokumentarfilmen; den fiktionalen Film prägte er mit spielerischen Werken, die sich konsequent gegen die Härte unserer Welt richten.Mit seinem erzählerischen Ideenreichtum und dem Mut, mit traditionellen Sehgewohnheiten zu brechen, hinterließ Alain Resnais auch über die Nouvelle Vague hinaus ein beeindruckendes Werk, mit dem er wesentliche Grundlagen für den modernen europäischen Film legte und Generationen von Filmschaffenden prägte. In „Das Leben ist ein Chanson“, „Smoking/No Smoking“, „Letztes Jahr in Marienbad“ und nicht zuletzt „Hiroshima, mon amour“ blickt der sensible Cineast auf die komplexe Psyche des Menschen und den Zustand der Welt. weiterlesen »
Illustration – Gudy Steinmill-Hommel
Mobbing, Bodyshaming und Sensationsgier – Eine Geschichte, die alles in Frage stellt, auch das eigene Verhalten. „Halbe Helden“-Autorin Erin Jade Lange rüttelt auf.
„Ihr glaubt, ich esse zu viel? Das ist noch gar nichts. Geht am 31. Dezember online, wenn ich die Live-Übertragung meiner Henkersmahlzeit ins Netz stelle. Schaut zu … wie ich mich zu Tode fresse.“ weiterlesen »
Der niederländische Architekt Rolf Bruggink verwendete alle Materialien aus dem Abriss des alten Büros, um dieses aus dem 19. Jahrhundert stammende Kutschenhaus in Utrecht in einem Wohn- und Arbeitsbereich zu verwandeln, zu dem auch ein Bad mit Blick auf die Lounge gehört. Bruggink kaufte das Kutschenhaus im wohlhabenden Bezirk Maliebaan mit dem Umland und den Nebengebäuden, zu denen auch ein 1955 errichtetes hölzernes Bürogebäude gehörte. Er riss das Holzgeäude ab und nutzte die diversen Materialien, um die leere Schale des Kutschenhauses auszubauen.

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
„Lisa Fittko war unbeugsam und couragiert. Ihr Mut soll niemals vergessen werden.“ Caroline Bernard. Frankreich 1940: Seit die Nazis an der Macht sind, ist Lisa im Widerstand. Als feindliche Ausländerin wird sie in Südfrankreich interniert. Um den vorrückenden Deutschen nicht in die Hände zu fallen, flieht sie in letzter Minute. In Marseille versucht Lisa mit ihrem Mann Hans verzweifelt, an Ausreise-Visa zu kommen. weiterlesen »
Im einzigen Freibad nur für Frauen gebt es Ärger um die Frage: Wessen Freiheit ist in der Vorsilbe “Frei” gemeint? Zwischen Wurstgrill, Eistüte und Fußpilz lässt Doris Dörrie Kulturen aufeinanderkrachen. Frauen mit Schleier oder Ganzkörperbadeanzug (Nilam Farooq) streiten mit älteren Salonfeministinnen (Andrea Sawatzki). Grelle Komödie zwischen blankem Busen und Burka. Tolles Ensemble, jedoch nicht alle Gags zünden….D. 2022 – D. Maria Happel, Lisa Wagner R. Doris Dörrie….





