Die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili hat zu allen Stücken dieser CD einen ganz persönlichen Bezug. “Es sind kleine Momente meines Lebens.” Von Bach bis Arvo Pärt reicht die vielseitige Palette. Der verträumte Charakter und die emotionale Verbindung bilden eine harmonische Symbiose zwischen Leichtigkeit und Tiefe……einfach traumhaft schön…..
Wenn ein Rockgitarrist von einer Kokospalme purzelt, wie 2010 Keith Richards, wird seine Genesung jubelnd medial gefeiert. Literaten hingegen haben es schwer – für werbewirksame Kapriolen gelten sie als nicht realitätstüchtig genug. Was also bleibt den Dichtern? Sich medienwirksam intellektuell und sprach-artistisch ins Rampenlicht zu manövrieren! Carolin John-Wenndorf entwickelt eine längst überfällige Theorie schriftstellerischer Selbstinszenierung: von einem Werkzeugkasten zur Analyse visueller, verbaler und performativer schriftstellerischer Handlungen, einem Gang durch die Kulturgeschichte dichterischer Selbstinszenierung – von Walther von der Vogelweide bis Charlotte Roche – sowie einem Katalog universeller Inszenierungsstrategien bis hin zu einer kleinen Dichter-Typologie……….
Der aus New Jersey stammende Frankie Valli (John Lloyd Young) gründet anfang der 50er Jahre mit drei Musiker eine Band, die ab 1962 als “The Four Seasons” tolle Hits produzierte. Mit dem Erfolg tauchen gleichzeitig Eifersüchteleien und Ärger um Geld auf…… überzeugende, realistische und großartige Musicalverfilmung von Clint Eastwood…….
Was auch immer sich die beiden Schwestern aus Schweden, Anfang 20, dabei gedacht haben, sich musikalisch an die 60er-Jahre ranzutrauen, hat geklappt. Fast scheint es so, als wären sie im “Summer of Love” 1967 in San Francisco dabei gewesen, wie der Countryflair und Hippielook um die Welt gingen.
Benedict (Alexis Denisof) und Beatrice (Amy Acker) glauben nicht an die Liebe. Das fordert Freunde und Bekannte heraus. Ihr Plan, innerhalb einer Woche wollen sie die Zwei verkuppeln. Joss Whedon verfilmte die Komödie von William Shakespeare innerhalb von zwölf Tagen. Aus Kostengründen in Schwarz-Weiß. Sobald der Betrachter sich an die nostalgischen schwarz-weiß Aufnahmen, plus Originallyrik gewöhnt hat, ist man gefesselt von dieser zeitlosen Inszenierung, die mit viel Humor und tollen Schauspielern unterhält…Kleines Budget und große Wirkung…..Joss Whedon hat´s eben raus…..
Eine ausgelassene Satire auf das zerbröselnde Lebensmodell der Mittelschicht. Matt Prior hat alles, was der amerikanische Durchschnittsbürger sich wünscht: ein Haus in einer Vorortsiedlung, eine hübsche Frau, zwei Kinder. Doch sein Plan, sich als Lyriker zu etablieren, scheitert. Und als er auch noch seinen Job als Wirtschaftsjournalist verliert, weiß er plötzlich nicht mehr, wie er seine Schulden bezahlen soll. Seine Gläubiger aber sind ungeduldig, und er muss innerhalb kürzester Zeit 30.000 Dollar auftreiben, um nicht seine gesamte Existenz zu verlieren. Dann trifft er nachts beim Milchholen im Supermarkt um die Ecke auf zwei jugendliche Kiffer, raucht seinen ersten Joint seit Jahren, geht auf eine Party, und plötzlich kommt ihm eine folgenschwere Idee, wie er seine Geldprobleme lösen kann.
Irland ist das ganze Jahr über eine Nation der Festivals. Den Sommer über bringen hunderte große und kleine Happenings Stadt und Land auf Achse.
Sich fallen lassen, rausgehen, Spaß haben, das sind die einfachsten Triebfedern für ausgelassene Sommerfestivals. Es darf aber auch literarisch, kunstvoll und exzentrisch über die Bühnen gehen. Wenn der Mitsommer gekommen ist und die hohen leuchtenden Himmel ihr Farbenspiel bis nahe an Mitternacht heran zum verlöschen bringen, kann auch im kleinsten Dorf noch irgendwo ein Festchen ausbrechen.
Musik ist immer dabei, ganze Wochenprogramme mit der ersten Sahne des Irish Folk, mit Jazz und Freilichttheater sind es in den Städten. Und inselweit gibt es an den Wochenenden Dutzende solcher „Ceíli“ genannten Musikfeste zur Auswahl. Hier die Tipps, wo und wann die größten dieser Full-Irish-Partys stattfinden.
Nur nicht neidisch werden, kommt einen in den Sinn, die Lissaboner haben es gut. In einem Radix von ca. 26 bis 100 km gibt es verschlafene Fischerdörfer, charmante Seebäder, Burgen, imposante Schlösser, Klöster, prachtvolle Naturparks, Wälder und kilometerlange Sandstrände zu entdecken……
Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel
Der Meinung, schon alles von der Umgebung Lissabons gesehen zu haben, versetzte mich in erstaunen, als wir im letzten Jahr am Strand der Portugiesen, an der Costa da Caparica, Urlaub machten. Ein Traumstrand, breit und prachtvoll, wie ich es selten gesehen habe.
Über 15 km zieht sich der Dünenstrand und dehnt sich als naturbelassene Landschaft bis zum Cabo do Espichel aus. Wem der Fußmarsch zu lang ist, der hat die Möglichkeit mit einer kleinen nostalgischen Strandbahn “Minicomboia da Caparica” immer entlang der Küste zu fahren.

Von der Station “Nova Praia” bis “Fonte da Telha”, 9 km immer am Meer entlang. Die Bahn fährt, genauer gesagt, eher hopelnd durch die beeindruckende Dünenlandschaft und hält an paar Strandbars und Stationen an…













