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“Glück findet man auf den gewöhnlichen Wegen des Lebens. Zufriedenheit ist ein Kraut, das sehr nahe am Boden wächst.” Melville Harcourt (geb. 1909 – USA)

Der morbide Charme der Stadt am Tejo fasziniert Reisende aus aller Welt. Mit diesem Band werden erstmal Literatur, Musik und Fotos miteinander verbunden. Textauszüge aus Pessoas “Anarchistischen Bankier” mit Bildern von Graffiti kombiniert. Fotos von markanten Punkten Lissabons und Musik zweier Künstler/innen der Stadt liefern den Soundtrack dazu: OqueStrada und Dona Rosa, die ihre Heimatstadt besingen.

Lissabon, die Stadt auf den sieben Hügeln Sete Colinas , leicht verfallen, melancholisch, mit ihrem einzigartigen Licht und einer entspannten Atmosphäre. Der morbide Charme der Stadt am Tejo fasziniert Reisende aus aller Welt. Mit diesem Fotobuch werden erstmals Literatur, Musik und Bilder miteinander verbunden. Durch seine Tätigkeit als Musikproduzent hat Ulrich Balß viele Reisen nach Lissabon unternommen, hat Tipps bekommen und viele Einsichten erhalten. Die Fotos wurden in einem Zeitraum zwischen 1999 und 2015 aufgenommen. Unter anderem geben die privaten, persönlichen Lieblingsorte einiger Musiker der beiliegenden CD dem Ganzen eine persönliche Note.

Die Schwerpunkte des Buches sind die Straßenpflaster, Keramikkacheln Azulejos, Straßenbahnen Eléctrico und Graffiti. Allgegenwärtig in Lissabon, sind diese Graffiti und Wandbilder, die oftmals eine Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus durch renommierte Street Art Künstler aus aller Welt darstellen. Das durch die Stadt initiierte Crono Projekt gab den Graffitikünstlern die Möglichkeit, ihre Bilder zu sprühen. Dies inspirierte Ulrich Balß Zitate des Anarchistischen Bankiers aufzugreifen. Musik aus Lissabon von Dona Rosa, Raul Abreu und OqueStrada Musik der Lissaboner Künstler über ihre Stadt, den Alltag, die Straßen und das Leben, ein wunderbarer Soundtrack zu den Bildern und Texten. Dona Rosa, eine Legende der Stadt, von Millionen Leuten in der Rua Augusta gesehen, von André Heller für die Konzertbühnen der Welt entdeckt. Dona Rosa, die blinde Sängerin, die auch heute noch manchmal in den Straßen Lissabons anzutreffen ist.

OqueStrada mit ihrem Tasca Beat, einem kosmopolitischen Fado-Swing, der sie bis zur Gala der Friedensnobelpreis Verleihung brachte und sie in unzählige Länder dieser Welt führte. Texte aus:

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Canemorto hat nach längerer Arbeit über die letzten Monate den Film „Amo-Te Lisboa: An ignominious street art-movie“ fertiggestellt und veröffentlicht. Es ist eine sehenswerte Konzeptdokumentation, die weit über die normalen Malszenen der meisten Filme hinausgeht: Zwei Monate verbringen drei Künstlern in Lissabon, um illegal auf den Straßen der portugiesischen Hauptstadt zu arbeiten……sehenswert……

Den einstündigen Film gibt es in voller Länge bei youtube zu sehen.

Picasso verkörpert wie kein anderer Künstler die Kunst des 20. Jahrhunderts. Er wurde bewundert, aber auch gehasst, man feierte, studierte und kopierte ihn. Seine Malerei und sein künstlerischer Individualismus haben sich bis heute nicht verbraucht. »Picassos Kunst hat heute deshalb eine so große Wirkung«, so Ausstellungskurator Dirk Luckow, »weil sich Werk und Person nicht auseinanderdividieren lassen und das Werk dadurch exemplarisch erscheint. Es ist unter politischen wie formalen Gesichtspunkten faszinierend und aktuell geblieben. Die Auswirkungen des Jahrhundertgenies auf die Gegenwartskunst werden noch immer unterschätzt.«

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens zeigen die Deichtorhallen Hamburg vom 1. April bis 12. Juli 2015 eine groß angelegte Ausstellung zum Thema »Picasso in der Kunst der Gegenwart«. Als Eröffnungspräsentation in der aufwendig sanierten und modernisierten Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen ist die Schau dem überwältigenden Spektrum moderner und zeitgenössischer künstlerischer Sichtweisen auf Picasso gewidmet. Rund 200 Leihgaben u.a. aus der Tate Modern, London oder dem Centre Pompidou, Paris von 87 internationalen Künstlerinnen und Künstlern kreisen um Picasso und seinen Folgen für die Kunst, ohne einen einzigen Picasso zu zeigen…….

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Brandmalerei hat Designpotenzial! Zarte Silhouetten werden auf Birkenrinde, Baumstämme und naturbelassenes Holz gebrannt. Diese Ideen zum Selbermachen sind ein Schmuck für jedes moderne Ambiente. Die dekorativen und natürlichen Motive, wie Tiere, Waldszenerien, Herbstblätter, Wiesenblumen und Schneeflocken, ermöglichen einen frischen Blick auf das klassische Thema Brandmalerei….

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Der riesige aufblasbare Gummibären Lounge Sessel lässt sich in wenigen Minuten aufstellen. Dazu noch bequem und attraktiv, gibt er jedem Raum einen ganz besonderen Flair. Ein Möbelstück, was nicht jeder hat. Der majestätische Gummibär, der einfach nur mit dem mitgelieferten Blasebalg aufgeblasen wird….

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Unglaublich, aber wahr, das ist eine Kirche, die sich in diesem eleganten Riesenschuh verbirgt. Die Skuptur ist über fünfzig Meter hoch, sie wurde von lokalen Regierungsbeamten in Taiwans Southwest Coast National Scenic Area gestaltet. Gefertigt aus über 320 getönte Glasscheiben, das blaue Kunstwerk ist 10 m (36 ft) breit und kostete etwa 686.000 US Dollar. Es scheint, dass das Gebäude vor allem weibliche Touristinnen anzieht….

Als originärer Raum der Kunst erweitert sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts mittels neuer Technologien der imaginäre Raum. Im permanenten Wechselspiel durchdringt und formt das Imaginäre die Realität. Mehr und mehr gewinnt das imaginäre Potenzial des Bildes an Bedeutung. Der Begriff des image bezeichnet diesen Prozess. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten untersuchen das Bild im Moment seiner grundsätzlichen Neubestimmung. Durch die Veränderungen in Genese, Distribution, Funktion und Auftrag des Bildes wird das Bild selbst Ausgangspunkt wie Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung………

Der permanenten Transformation und freien Zirkulation der Bilder setzen die Künstler der Ausstellung ein konzentriertes Innehalten entgegen. Jenseits von Fragen nach Materialität werden vorhandene Bilder neu formatiert. Mittels rhythmischer Verzögerung werden die Bilder auf ihr imaginäres Potenzial und ihre Rückkopplung an das Reale untersucht. Die Bilder selbst sind austauschbar und ortlos, sie sind allein Medium der Reflexion… weiterlesen »

Der Film Inception aus dem Jahr 2010 versetzte die Zuschauer in eine Welt der Träume. Dieses Szenario erlaubte es eine ganze Städte zu bauen, die die Gesetze der Schwerkraft ausser Kraft setzen. Inspiriert durch diesen Kinohit hat der in Zypern ansässige Designer Stelios Mousarris den “Wellen-Stadt” Tisch entworfen, eine Landschaft von Gebäuden die wie ein Welle gebogen auch auf dem Kopf steht.

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Der Tisch besteht aus Holz, Stahl, wurde in einer 3D-Drucktechnologie hergestellt und zeigt ein Stück städtischer Bebauung mit Wolkenkratzern, die scheinbar in der Luft schweben. Die sorgfältig geschnitzten Gebäuden geben dem Betrachter ein Gefühl von Realismus bei einem surreal Design-Objekt.

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