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Foto: Michael Hommel – Pressekonferenz “Ingrid Bergmann – Ein Leben in Bildern”.

Wer einmal eine Lesung von Günter Grass live erlebt hat, dem werden sein eindringlicher Sprechrhythmus, sein unverwechselbarer Sound immer im Ohr bleiben. Kein Sprecher könnte Grass’ Texte besser präsentieren als der Autor selbst, der besonders gern aus seinen Gedichten vorträgt. Günter Grass hat an zwei Abenden in Lübeck eine große Auswahl aus seiner Lyrik vor Publikum gelesen. Es sind die ihm liebsten Stücke: 140 Gedichte aus fünfzig Jahren, erschienen in seinen Lyrikbänden oder eingeflochten in seine Romane………….

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Das Kreativbuch nicht nur für Frauen. Wer Spaß und Lust hat kreative Dinge selber zu gestalten, wie individuelle Perlenketten aufzuziehen oder Kleidungsstücke durch Applikationen zu verschönern, sich an Patchwork-Decken oder Mosaiken zu versuchen. Aber auch Stühle neu zu polstern oder eigenes Briefpapier zu schöpfen, der hat hier das richtige Buch dafür entdeckt. Denn mit diesem Buch ist alles und noch viel mehr möglich…………

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Vom 19. Jahrhundert über den Blauen Reiter, die Neue Sachlichkeit bis zur Moderne mit Joseph Beuys und Andy Warhol. Das Lenbachhaus-Buch vereint zum ersten Mal alle Sammlungsbereiche der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in einem repräsentativen Band. Einst als kleineres Museum für Werke mit direktem Bezug zu München gegründet, ist die ehemalige Villa des Malerfürsten Franz von Lenbach (1836 – 1904) heute weltbekannt für die überwältigend reiche Sammlung an Malerei des “Blauen Reiter”, aber auch für ihre ebenso bedeutende wie eigenwillige Sammlung zur Gegenwartskunst…….

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Literaturnobelpreisträger Mo Yan zeigt sich mit seinem neuen großen Roman auf der Höhe seiner Kunst: Gugu ist die begabteste Hebamme in Gaomi. Seit Jahrzehnten bringt sie dort alle Kinder zur Welt. Mit Beginn der Geburtenkontrolle verantwortet die parteitreue Gugu auch Abtreibungen und Zwangssterilisierungen. Für ihre Karriere macht sie sich zum willigen Werkzeug der Partei. Erst im Alter bereut sie ihre Taten, die viele Menschen das Leben kosteten.

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Im nordirischen Enniskillen ging der Nobelpreisträger der Literatur, Samuel Beckett, zur Schule. Zum zweiten Mal widmet die Stadt dem großen literarischen Einzelgänger das Internationale Happy Days Festival. Das erste Festival, das den Meister des absurden Theaters in vielen Facetten beleuchten sollte, wurde im August 2012 ein durchschlagender Erfolg. Volle Häuser, hochlobende Kritiker und ein ökonomischer Benefit von 2,5 Millionen Pfund stimmten die Organisatoren hoffnungsfroh für eine zweite Runde und einen dauerhaften Platz der literarischen Tage im jährlichen Festkalender.

Vom 22. bis 26. August 2013 heißt es wieder: „Nichts als Beckett“ in Enniskillen, wo er auf der ehrbaren Portora Schule seine Entwicklungsjahre verbrachte und dort schon erste literarische Ansätze zeigte. Im Mittelpunkt des Festivals steht eine Ausstellung aus dem Pariser Centre Pompidou, die sein Werk und seinen immensen Einfluss auf die Literatur und das Theater des 20. Jahrhunderts in Manuskripten, Erinnerungsstücken und Briefen spiegelt. Die Beckett International Theater aus Portugal, Frankreich, Australien und Irland führen seltener gespielte Kurzstücke auf wie „Rough for Theatre 2“,“What is the Word“ und „What Where und Rockbaby“.

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Ein Buch für alle, die in ihrem Alltag wenig Zeit zum Lesen finden, aber trotzdem an ihrer Selbsterkenntnis und der Entwicklung ihrer Bewusstheit arbeiten möchten. Es vermittelt in kurzen, klar strukturierten Texten und Bildern Inhalte, die ins Bewusstsein führen. Denn nur aus der Selbsterkenntnis heraus ist es möglich, die alte, eingefahrene Spur zu verlassen, andere, bisher unbekannte Wege zu beschreiten, neue Erfahrungen zuzulassen, das Bewusstsein aktiv zu erweitern und so am eigenen Wachstum zu arbeiten……………….

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Der Tag, an dem der 12-jährige Zeno den größten Wolfsbarsch seines Lebens fängt, verändert alles. Denn an diesem Tag wird bei seinem Vater eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert. Zeno muss den Sommer in Norditalien beim Großvater verbringen, den er gar nicht kennt. In dessen Geschichte spiegeln sich die Tragödien des zu Ende gehenden Jahrhunderts. Ein berührender Roman über das starke Band zwischen den Generationen und die heilende Kraft der Erinnerung………….

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“Sprechen Adam, Eva, Gott und die Schlange im Garten des Paradieses hebräisch, flämisch, französisch oder schwedisch? Befindet sich Eden, von einem Fluß durchströmt, der vierarmig mündet, eher im Westen oder Osten, in der Gegend des Euphrat oder an den Ufern des Ganges? Auf der Bahn, die Theologen, Philosophen und Philologen eingeschlagen haben, um zu wissen, wie im Paradies gesprochen wurde, welche Umrisse seine erstaunliche Geographie annehmen konnte, hat es zahllose Verzweigungen gegeben, deren Wege und Abwege zu erforschen kein Ende genommen hat.” Beginn des Kapitels “Die Urkunden des Paradieses……..

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Die Geschichte schwarzer Modetänze wird bislang meist augenzwinkernd als ansteckendes Tanzfieber verhandelt. Doch nicht mysteriöse Erreger, sondern handfeste politische Konflikte um Bürgerschaft, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse waren ihre Grundlage. Die Ästhetik der schwarzen Diaspora machte diese Konflikte auf den Tanzflächen neu verhandelbar. Tanztechnik verbündete sich dabei mit Medientechniken, die ebenfalls mit Bewegung, Wahrnehmung und der Möglichkeit von Verwandlung experimentierten. Astrid Kusser geht dieser Geschichte zwischen New York, Buenos Aires, Kapstadt, Viktoria in Kamerun und Berlin nach……….

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