Nur nicht neidisch werden, kommt einen in den Sinn, die Lissaboner haben es gut. In einem Radix von ca. 26 bis 100 km gibt es verschlafene Fischerdörfer, charmante Seebäder, Burgen, imposante Schlösser, Klöster, prachtvolle Naturparks, Wälder und kilometerlange Sandstrände zu entdecken……

Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel
Der Meinung, schon alles von der Umgebung Lissabons gesehen zu haben, versetzte mich in erstaunen, als wir im letzten Jahr am Strand der Portugiesen, an der Costa da Caparica, Urlaub machten. Ein Traumstrand, breit und prachtvoll, wie ich es selten gesehen habe.
Über 15 km zieht sich der Dünenstrand und dehnt sich als naturbelassene Landschaft bis zum Cabo do Espichel aus. Wem der Fußmarsch zu lang ist, der hat die Möglichkeit mit einer kleinen nostalgischen Strandbahn “Minicomboia da Caparica” immer entlang der Küste zu fahren.
Von der Station “Nova Praia” bis “Fonte da Telha”, 9 km immer am Meer entlang. Die Bahn fährt, genauer gesagt, eher hopelnd durch die beeindruckende Dünenlandschaft und hält an paar Strandbars und Stationen an. weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
»Positive Aging Yoga« verbindet positive Psychologie und speziell entwickelte Yoga-Praktiken für Senioren, damit Sie sich im Alter fit, gesund und glücklich fühlen. Die Autorin Sabine Krieger entdeckte im Alter von 63 Jahren ihre Leidenschaft für Yoga neu und entwickelte mit Hilfe ihrer Ausbildungen in Vinyasa Yoga und Yogatherapie mit »Positive Aging Yoga« eine Methode, um die Lebensqualität im Alter nachhaltig zu verbessern. Das Buch ist bei Copress erschienen, auch über Amazon zu bestellen.
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Es gab einmal ein kleines Geschäft, wo man früher nur technische Geräte für den Fischfang kaufen konnte., wie Rollen, Fisch-Cacher und Haken. Doch das hat sich schnell verändert. Heute stapeln sich dort Fischkonserven in schönen gelben, roten und grünen Dosen, wie kleine Kunstwerke sehen sie aus. Das kleine beliebte Restaurant “Sol e Pesca” erinnert die Portugiesen, aber auch die Touristen, an die guten alten Zeiten der Fischkonserven.
Text + Fotos: Gudy Steinmill-Hommel
Der arbeitslose Architekt Henrique Vaz Pato, der von seinem Gehalt nicht mehr leben konnte, hatte diese kreative, ausgefallene und beste Idee und lies mit seinem Restaurant, in Lissabon, die Kultur der Fischkonserven wieder aufleben und das in einem bunten Design, wo kaum einer mit gerechnet hat. Das geschah genau vor zwei Jahren, in der Nähe des Bahnhofs Cais do Sodré, dort wo auch die Fähren über den breiten Tejo in unterschiedlichen Richtungen an- und ablegen, dieser Ort ist besonders beliebt bei den Touristen und den Einheimischen …..
Mit seinen kleinen einfachen Gerichten liegt er voll im Trend, die meisten stammen aus dem Süden. Dort blühte einst eine große Konservenindustrie. Einfache Fischkonserven kombiniert mit frischem Ziegenkäse, Thymian, reifen Kuhmilchkäse oder kandierten Feigen und vielen anderen Köstlichkeiten. Alle Gerichte sind sehr günstig und erschwinglich, mit nur vier oder sechs Euro, ist der Gast dabei. weiterlesen »
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Sind wir mal ehrlich: Die gestiegenen Lebensmittelpreise belasten uns alle. Clever ist, wer jetzt einen eigenen Garten zur Selbstversorgung hat. Doch viele Hobby-Gärtner scheuen den Schritt in die eigene Ernte aus Angst davor, etwas falsch zu machen. Oft fehlt auch der letzte Funken Mut, mit der Selbstversorgung aus dem Garten zu starten, denn allzu schnell häufen sich To-dos und wirken unüberwindbar. Doch das muss nicht sein! Getreu dem Motto „einfach machen“ zeigt SPIEGEL Bestseller Autor Otmar Diez in „Selbstversorgung aus Garten und Natur“, wie leicht der Start in den Selbstversorgergarten sein kann. Seine Planungs-, Praxis- und Pflegetipps machen Mut und erklären, wie ganzjährig Gemüse, Kräuter, Beeren und sogar Pilze geerntet werden können. Das Buch ist im Kosmus Verlag erschienen – auch über Amazon zu bestellen.
Eine absurde Komödie über ein Paar, dessen perfekte Fassade immer mehr Risse bekommt. Olli und Anja sind ein glückliches Paar – doch dann wird Anja schwanger und ihr Körper setzt Hormone frei, die sie für ein paar Wochen in einen anderen Menschen verwandeln. Ein stressiger Mensch. Anjas Stimmungsschwankungen bringen Olli zur Verzweiflung. Neun Monate später setzen bei ihr die Wehen ein. Auf dem Weg ins Krankenhaus trifft Anja zufällig auf Ollis Liebhaber. Und von da an geht alles schief, was schief gehen kann.
„Beule zerlegt die Welt“, endlich ein Film, der gegen den Mainstream deutscher Komödien anschwimmt. Eine tolle Regiearbeit und ein stark besetzter Cast: Janek Rieke, Julia Hartmann, Freya Tampert, Max Giermann, Nilam Farooq. Großartig besetzt!!!
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Sowohl der Name als auch das Konterfei sind Legende: KL, Karl, Lagerfeld, weiß gepuderter Pferdeschwanz, schwarze Sonnenbrille. Immer im Anzug, immer von einer Entourage umgeben: Models, Assistenten, Stylistinnen, Musen, Reporterinnen, Künstler. Berühmt und berüchtigt für seinen schnellen Verstand, seine Schlagfertigkeit, seinen schier endlosen Ideenreichtum hatte Lagerfeld als Kreativchef die Modemarken CHANEL, Fendi und Chloé ins neue Jahrtausend geholt. Und war ganz nebenbei omnipräsent in der Welt der Kunst, der Fotografie, der Bücher, in den Glamour-Magazinen und stets im Rampenlicht – all das in einem Alter, in dem sich andere längst zur Ruhe setzen. »Ich habe lebenslänglich«, soll er einmal gesagt haben. Als Lagerfeld im Februar 2019 starb, war er bereits eine eigene Marke, aber mit zwei streng getrennten Leben: einem öffentlichen und einem privaten. Das Buch ist im Steidl-Verlag erschienen auch über Amazon zu bestellen.
Bis zur Entdeckung Amerikas glaubte man das, aus diesem Grund wurde der Nullmeridian auf den Leuchtturm Faro de Orchilla gelegt, der für die aus Südamerika kommenden Schiffe wichtig ist. Und hätte uns jemand vor dem Urlaub gefragt, wo oder was „El Hierro“ ist, wir hätten nur raten können, „eine Stadt in Mexiko oder eine Insel im Pazifik? Oder ist es ein spanisches Nationalgericht ?“ Auf eine Insel im Atlantik wären wir nicht gekommen.

FOTOS + TEXT: GUDRUN STEINMILL-HOMMEL
Bei der Planung dieser Reise, stellten wir fest, dass auch für die Angestellten im Reisebüro, der Urlaubsort noch weitgehend unbekannt war. Die Anreise gestaltete sich schwieriger als wir dachten. Das alles und mehr lässt den gestreßten „keine Zeit” Menschen“, schnell aufgeben. Über einen Privatkontakt mieteten wir eine Finka, fliegen pauschal bis Teneriffa, wechseln die Flughäfen und lassen uns auf die Warteliste nach „El Hierro“ eintragen…
“Wenn sie Glück haben, kommen sie noch heute mit auf die Nachbarinsel“, und wenn nicht, warten wir zwei Tage. Aufgeregt und unruhig stehen wir in der Halle und beobachten die Frau am Counter. Minuten werden zur Geduldsprobe, dann ein Zeichen, sie winkt uns heran. Da alle Maschinen, von und nach „El Hierro“, von den Insulanern vorsorglich reserviert werden, um einen Massentourismus zu verhindern, weiß man nie, was die Stunde schlägt. Doch mit dem nächsten Schlag sitzen wir in einer alten Propellermaschine. Der traumhafte Blick auf Teneriffa und den schneebedeckten Teide, lassen den Stress schnell vergessen, 3/4 Stunde Flugzeit, dann sind wir am Ziel.
Das Urlaubsdomizil „La Restinga“, ein kleines Fischerdorf im Süden der Insel, nur wenige Taxen stehen bereit. Eigentlich nur 35 Km entfernt, doch durch die extremen Höhenunterschiede dauert die Fahrt 1 1/2 Stunden, bergig, wie eine Achterbahn, hoch und runter, eine Serpentine folgt der anderen. Der nach Süden abfallende Teil der Insel bildet eine ausgedehnte Weidelandfläche. Der Atlantik wird an dieser Küste, das „Meer der Stille“ genannt, so ist es für die Fischer aus La Restinga wesentlich einfacher den großen Petofisch zu fangen, als für die Kollegen an der oft stürmischen Küste des Golfos….















