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Das dritte Buch von Lydia Daher, mit dem sie nach zwei Gedichtbänden die überrascht, die glauben, Dichter täten den lieben langen Tag nichts anderes, als immer nur aus sich selbst zu schöpfen. Aber was genau hat Lydia Daher gemacht? Sie hat deutsch-sprachige Zeitungen und ihre Literaturkritiken auseinandergenommen und wieder zusammengefügt, ein ganzes Jahr lang. Sie hat geschnitten und gerissen, aber auch gedichtet und geklebt. Herausgekommen ist eine neue Form der Cut-up-Lyrik, die aus nichts anderem besteht als aus dem Bildmaterial der jeweiligen Zeitung und dem Text je einer Literaturkritik. Entstanden ist eine Art Tagebuch, man könnte auch sagen: Bilderbuch. Gegenstand und Inhalt der Quellen sind verschwunden. Die Welt des Feuilletons geht in Dahers Arbeiten unter, und sie tut es in der Anti-Ästhetik eines Brion Gysin und mit dem lässigen Stolz der Beat-Generation und ihrer Kinder.

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I Used to be in Pictures is a collection of unpublished correspondence between English born brothers, Austin and Howard Mutti-Mewse and some of the most celebrated and iconic film stars from the silent and ‘golden’ era of film-making. The brothers’ foray into this glamorous world began with a simple fan letter to Lillian Gish, followed by another to Douglas Fairbanks Jnr. This gave rise to a wealth of letter writing.

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Kompliziertes Fotowissen gibt es bei Benjamin Jaworskyj nicht. Ganz einfach erklärt er, wie man raffinierte Bildideen umsetzt. Dabei geht er vor wie in einem Kochbuch: Mit den richtigen Zutaten führt er Schritt für Schritt zu einem gelungenen Ergebnis. Leicht verständlich, unterhaltsam und frei von jedem Expertenlatein: Benjamin Jaworskyjs Anleitungen sind eine Offenbarung für alle Hobby-Fotografen….

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Mit einer hochgezogenen Augenbraue fangen seine Geschichten an. Sie erzählen von den zwischenmenschlichen Grenzerfahrungen einer Schlager-Nackt-Party oder den einzigen NPD-Wählern mit Migrationshintergrund. Sie berichten von den sexuellen Vorzügen einer Hausratsversicherung, den Nachteilen essbarer Unterwäsche und Gefrierbeuteln mit der Aufschrift „Stefanie“ und „Jürgen“. Geradezu unbarmherzig schält Paul Bokowski mit der Klinge seiner eigenen Neurosen so lange an allem Zwischenmenschlichen herum, bis das Absurde darin zum Vorschein kommt. Was bleibt, ist die schwerwiegende Befürchtung, dass das alles wirklich so passiert ist…..

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Welchen Einfluss haben die urbanen Räume und Orte bei der Kreativarbeit am Laptop? Désirée Benders soziologische Studie analysiert urbane Arbeitspraktiken und -prozesse von Kreativarbeitenden. Ihre empirischen Untersuchungen in Coworking Spaces, Cafés, am Heimarbeitsplatz und im ICE sind nicht nur für Kultur- und Sozialwissenschaftler sowie Stadt- und Sozialpolitiker von Interesse. Kreativarbeitende als zentrale kulturelle Antriebsmotoren des urbanen Raums betrachtend, leistet das Buch einen Beitrag zum Verständnis spätmoderner….

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Wie ist es um das Verhältnis zwischen modernem Massentourismus und den unterschiedlichen Spielarten von ‘Kulturerbe’ bestellt? Wo Einheimische und Touristen aufeinandertreffen, verändern materielles wie immaterielles Kulturerbe – ja oft sogar Ethnizität und sozio-kulturelle Identität – ihre Ausdrucksformen und Bedeutungsinhalte. Vielfach entsteht Kulturerbe – oder das, was als solches verstanden und (an-)erkannt wird – in der touristischen Arena erst neu.

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Literaturnobelpreisträger Mo Yan zeigt sich mit seinem neuen großen Roman auf der Höhe seiner Kunst: Gugu ist die begabteste Hebamme in Gaomi. Seit Jahrzehnten bringt sie dort alle Kinder zur Welt. Mit Beginn der Geburtenkontrolle verantwortet die parteitreue Gugu auch Abtreibungen und Zwangssterilisierungen. Für ihre Karriere macht sie sich zum willigen Werkzeug der Partei. Erst im Alter bereut sie ihre Taten, die viele Menschen das Leben kosteten.

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Ein großerartiger Roman über das zerbrechliche Glück der Kindheit. Als ihre Mutter Selbstmord in einem Fluss beging, war Cica, wie sie von allen gerufen wird, ein kleines Mädchen. Seit jener Nacht hat sie auf ihren Schulterblättern zwei Narben, die einen Halbmond bilden – und andere, tiefere Schnitte in ihrer Seele. Denn ihr Vater ist verbittert und tilgt jede Erinnerung an seine Frau. Es wäre eine traurige Kindheit, die Cica im kahlen Norden Italiens verbringen müsste, wären da nicht ihre alte Nachbarin mit den vielen Büchern und Tomba, der Hund, der nicht mehr von ihrer Seite weicht………..

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Ferry Porsche ist der Schöpfer des Porsche 356 und der Renn-Spyder der 50er Jahre. Außerdem entwickelte er das Lastenheft für den legendären 911 und machte Porsche zur größten Sportwagenfabrik der Welt. Aufgezeichnet von dem Journalisten Günther Molter, nimmt die Autobiographie eine besondere Stellung in der Porsche-Literatur ein: Was Ferry Porsche hier erzählt, wird selbst intime Kenner der Porsche-Historie noch überraschen……..

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“Sprechen Adam, Eva, Gott und die Schlange im Garten des Paradieses hebräisch, flämisch, französisch oder schwedisch? Befindet sich Eden, von einem Fluß durchströmt, der vierarmig mündet, eher im Westen oder Osten, in der Gegend des Euphrat oder an den Ufern des Ganges? Auf der Bahn, die Theologen, Philosophen und Philologen eingeschlagen haben, um zu wissen, wie im Paradies gesprochen wurde, welche Umrisse seine erstaunliche Geographie annehmen konnte, hat es zahllose Verzweigungen gegeben, deren Wege und Abwege zu erforschen kein Ende genommen hat.” Beginn des Kapitels “Die Urkunden des Paradieses……..

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