Für die heutige Indische Bevölkerung ist Ayurveda die gebräuchlichste Art der Gesundheitsvorsorge. Ayurveda enthält eine große Anzahl von vielen unterschiedlichen Naturheilverfahren, u.a. Klistier, Bäder, Massagen, Fasten, Ölgüße, gesunde Ernährung, Gewürze und spezielle Diäten, immer in Verbindungen mit speziellen indischen Techniken. Bei einer Ayurveda-Behandlung werden alle Aspekte des Lebens berücksichtigt. Auch eine astrologische Analyse kann hinzugezogen werden. Yoga, Philosophie und psychologische Beratung können für die Behandlung ebenso geeignet sein, wie ein Heilmittel oder ein Heilkraut.
Vor Beginn einer Behandlung wird erstmal eine umfassende Diagnose nach ayurvedischen wie auch schulmedizinischer Methode gemacht. Dazu gehören Pulsdiagnose, konstitutionelle Diagnose und die Interpretation der Beschaffenheit von Haut und Augen. Jeder Patient wird genau untersucht, um ein möglichst zuverlässiges und umfassendes Bild zu erhalten. Verschiedene Öle sind eines der wichtigsten Materialien in der Ayurveda-Therapie. Rund 50 Ölgemische, die aus bis zu 100 Einzelbestandteilen, darunter zahlreiche Kräuter, Butter oder Milch, zusammen¬gesetzt sein können. Aus unzähligen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ausgangsstoffen werden die Mittel in Indien nach überlieferten Originalrezepten hergestellt.
Bei der häufigsten Behandlungsform wird man vom Kopf her beginnend und unter Verwendung von reichlich warmen Öl von einem, zwei oder gar vier Therapeuten gleichzeitig massiert. Mit kraftvollen und schnellen streichen, den Bewegungen wird das warme Öl in die Haut einmassiert. Die Ölmassagen dienen in erster Linie der Reinigung. Sie regen die Blutzirkulation an und befördern so gelöste Giftstoffe in den Nahrungskanal, wo sie durch eine innere Reinigung leicht ausgespült werden können. Das Öl nährt aber auch das Gewebe und die Knochen, stimuliert die Nervenbahnen und wirkt schmerzlindernd und verjüngend. Hauptziel ist, die Selbstheilungskräfte des Menschen anzuregen. weiterlesen »
Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Südkorea: Han Kang und die Wunden der Vergangenheit/ Chamonix: Geburtsstadt der Olympischen Winterspiele/ Belize: Aminis schwarze Hühnersuppe/ London: Tödlicher Nebel.
Es war einmal eine portugiesische Königsfamilie, die entdeckte, vor 120 Jahren, ein altes Fischerdorf mit Namen Cascais. Die Zitadelle machte sie zu ihrer Sommerresidenz und zog damit ihren vornehmen, adligen Duftkreis hinter sich her. Seitdem gilt Cascais als feinste Adresse, westlich von Lissabon. Und auch wenn der prunkvolle Glanz alter Tage verblichen ist, spürt man immer noch den Flair der “Bel-Epoche”.
Der gefeierte Regisseur, Maler und Bühnenbildner Robert Wilson inszenierte in der Mozartwoche 2020 Der Messias von Georg Friedrich Händel in einer Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart. Marc Minkowski dirigiert Les Musiciens du Louvre.
Der für seine eindrucksvollen Bilder bekannte Regisseur und bildende Künstler Robert Wilson präsentierte 2020 auf der Mozartwoche in Salzburg eine Inszenierung von Mozarts Bearbeitung von Händels Der Messias. Gottfried van Swieten beauftragte Mozart, die Partitur rund fünfzig Jahre nach Händels berühmter Komposition von 1742 mit neuen Akzenten, vor allem im Bläsersatz, zu modernisieren.
Nur nicht neidisch werden, kommt einen in den Sinn, die Lissaboner haben es gut. In einem Radix von ca. 26 bis 100 km gibt es verschlafene Fischerdörfer, charmante Seebäder, Burgen, imposante Schlösser, Klöster, prachtvolle Naturparks, Wälder und kilometerlange Sandstrände zu entdecken……

Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel
Der Meinung, schon alles von der Umgebung Lissabons gesehen zu haben, versetzte mich in erstaunen, als wir im letzten Jahr am Strand der Portugiesen, an der Costa da Caparica, Urlaub machten. Ein Traumstrand, breit und prachtvoll, wie ich es selten gesehen habe.
Über 15 km zieht sich der Dünenstrand und dehnt sich als naturbelassene Landschaft bis zum Cabo do Espichel aus. Wem der Fußmarsch zu lang ist, der hat die Möglichkeit mit einer kleinen nostalgischen Strandbahn “Minicomboia da Caparica” immer entlang der Küste zu fahren.
Von der Station “Nova Praia” bis “Fonte da Telha”, 9 km immer am Meer entlang. Die Bahn fährt, genauer gesagt, eher hopelnd durch die beeindruckende Dünenlandschaft und hält an paar Strandbars und Stationen an. weiterlesen »
Es gab einmal ein kleines Geschäft, wo man früher nur technische Geräte für den Fischfang kaufen konnte., wie Rollen, Fisch-Cacher und Haken. Doch das hat sich schnell verändert. Heute stapeln sich dort Fischkonserven in schönen gelben, roten und grünen Dosen, wie kleine Kunstwerke sehen sie aus. Das kleine beliebte Restaurant “Sol e Pesca” erinnert die Portugiesen, aber auch die Touristen, an die guten alten Zeiten der Fischkonserven.
Text + Fotos: Gudy Steinmill-Hommel
Der arbeitslose Architekt Henrique Vaz Pato, der von seinem Gehalt nicht mehr leben konnte, hatte diese kreative, ausgefallene und beste Idee und lies mit seinem Restaurant, in Lissabon, die Kultur der Fischkonserven wieder aufleben und das in einem bunten Design, wo kaum einer mit gerechnet hat. Das geschah genau vor zwei Jahren, in der Nähe des Bahnhofs Cais do Sodré, dort wo auch die Fähren über den breiten Tejo in unterschiedlichen Richtungen an- und ablegen, dieser Ort ist besonders beliebt bei den Touristen und den Einheimischen …..
Mit seinen kleinen einfachen Gerichten liegt er voll im Trend, die meisten stammen aus dem Süden. Dort blühte einst eine große Konservenindustrie. Einfache Fischkonserven kombiniert mit frischem Ziegenkäse, Thymian, reifen Kuhmilchkäse oder kandierten Feigen und vielen anderen Köstlichkeiten. Alle Gerichte sind sehr günstig und erschwinglich, mit nur vier oder sechs Euro, ist der Gast dabei. weiterlesen »

















