Bis zur Entdeckung Amerikas glaubte man das, aus diesem Grund wurde der Nullmeridian auf den Leuchtturm Faro de Orchilla gelegt, der für die aus Südamerika kommenden Schiffe wichtig ist. Und hätte uns jemand vor dem Urlaub gefragt, wo oder was „El Hierro“ ist, wir hätten nur raten können, „eine Stadt in Mexiko oder eine Insel im Pazifik? Oder ist es ein spanisches Nationalgericht ?“ Auf eine Insel im Atlantik wären wir nicht gekommen.
Bei der Planung dieser Reise, stellten wir fest, dass auch für die Angestellten im Reisebüro, der Urlaubsort noch weitgehend unbekannt war. Die Anreise gestaltete sich schwieriger als wir dachten. Das alles und mehr lässt den gestreßten „keine Zeit” Menschen“, schnell aufgeben. Über einen Privatkontakt mieteten wir eine Finka, fliegen pauschal bis Teneriffa, wechseln die Flughäfen und lassen uns auf die Warteliste nach „El Hierro“ eintragen…
“Wenn sie Glück haben, kommen sie noch heute mit auf die Nachbarinsel“, und wenn nicht, warten wir zwei Tage. Aufgeregt und unruhig stehen wir in der Halle und beobachten die Frau am Counter. Minuten werden zur Geduldsprobe, dann ein Zeichen, sie winkt uns heran. Da alle Maschinen, von und nach „El Hierro“, von den Insulanern vorsorglich reserviert werden, um einen Massentourismus zu verhindern, weiß man nie, was die Stunde schlägt. Doch mit dem nächsten Schlag sitzen wir in einer alten Propellermaschine. Der traumhafte Blick auf Teneriffa und den schneebedeckten Teide, lassen den Stress schnell vergessen, 3/4 Stunde Flugzeit, dann sind wir am Ziel.
Das Urlaubsdomizil „La Restinga“, ein kleines Fischerdorf im Süden der Insel, nur wenige Taxen stehen bereit. Eigentlich nur 35 Km entfernt, doch durch die extremen Höhenunterschiede dauert die Fahrt 1 1/2 Stunden, bergig, wie eine Achterbahn, hoch und runter, eine Serpentine folgt der anderen. Der nach Süden abfallende Teil der Insel bildet eine ausgedehnte Weidelandfläche. Der Atlantik wird an dieser Küste, das „Meer der Stille“ genannt, so ist es für die Fischer aus La Restinga wesentlich einfacher den großen Petofisch zu fangen, als für die Kollegen an der oft stürmischen Küste des Golfos…. weiterlesen »
13 Jahre nach Teil 1. liefert James Cameron die Fortsetzung des erfolgreichsten Films aller Zeiten. Der einstige Mensch Jake (Sam Worthington) gehört jetzt zu den Na´ vi´ einer naturverbundenen Spezies auf dem Planeten Pandora. Dort muss er seine neue Familie vor menschlichen Kolonisten beschützen…USA 2022 D. Sam Worthington, Sigourney Weaver, Zoe Saldana. Regie: James Cameron

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Spiele sind keine Frage des Alters. Spiele verbinden Menschen und sind mehr als nur Zeitvertreib. Sie bringen Menschen zusammen, unterhalten, fordern und bilden sogar weiter. Spiele sind ein ideales Geschenk – für andere oder für sich selbst. Sie haben Spaß am Neuen, sind bereit für Überraschungen und sehen lebenslanges Entdecken als Bereicherung? Denn gute Spiele sollten überall auf der Welt ihren Platz im Spieleregal oder, noch viel besser, auf dem Spieletisch finden!
Arbeit kann erfüllend sein – im Idealfall. Doch ziemlich viele Menschen mit Bürojobs sind in ihrer täglichen Arbeit todunglücklich. Klar, man könnte einwenden, die Unzufriedenheit dieser Angestellten sei hauptsächlich ein Problem der Ersten Welt. Sie haben einen sicheren, körperlich nicht anstrengenden Beruf, der oft auch noch relativ gut bezahlt wird – und auf der Welt gibt es viele Menschen, die in weit größerem Elend leben. Aber gehört die beispiellose Verschwendung menschlicher Ressourcen nicht trotzdem zu den großen Dramen unserer Zeit? weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Günter Grass war nicht nur Schriftsteller und Bildkünstler, sondern auch ein ungemein kreativer Buchgestalter. Es war die Liebe zum Buch als einem sinnlichen Objekt, die ihn zum Steidl Verlag brachte. Noch bis zum letzten Werk hat er hier seine Bücher als Kunstwerke entworfen – von Text und Bild bis zu Umschlag- und Einbandentwürfen, von den Papiersorten bis in die Gestaltung der Schrift. In diesem Band werden alle Text-Bild-Bücher, die Günter Grass in den Jahren mit Steidl geschaffen hat, in diesen drei Dimensionen vorgestellt. weiterlesen »
Ein roter Ferrari – Inbegriff von Geschwindigkeit und Luxus. Hinter dem erfolgreichen italienischen Unternehmen steht Enzo Ferrari, ein Rennsportliebhaber seit frühester Kindheit. Das Pferd auf gelbem Hintergrund, Ferraris Firmenemblem, wurde weltberühmt. Autobiografische Dokumente und bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen geben Einblicke in das Leben eines Enthousiasten. weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Diese Verteidigungsschrift für die Kirche lässt kein Thema aus: Hexenverbrennung, Zölibat, Papst, Morallehre …. Dieses Buch weicht keiner Frage aus. Es blickt hinter die Klischees und entlarvt Halbwahrheiten und Irrtümer. Alle kritischen Anfragen an die Kirche, die vor allem junge Menschen stellen, beantwortet Pfr. Ulrich Filler in diesem Buch kurz und klar, prägnant und eindeutig. Filler präsentiert uns in seinem Buch sowohl Argumente für Gläubige, als auch Antworten für Suchende. weiterlesen »
Biologisch gesehen hat der Mensch seinen Vitalitätshöhepunkt so um das 20. Lebensjahr. Von da an geht es, allerdings in den ersten Jahren kaum spürbar, jedoch stetig bergab. Die Sehkraft wird schwächer, die Denkvorgänge verlangsamen sich, die Fruchtbarkeitsrate von Frauen nimmt ab, die Potenz der Männer verringert sich, die Herzleistung sinkt und das Erinnerungsvermögen lässt nach.
Text und Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel
Erbfaktoren spielen natürlich eine wichtige Rolle – schauen Sie sich ruhig die Gesichtshaut von anderen Menschen an und vergleichen Sie sich ruhig mal mit Gleichaltrigen. Sie werden sicherlich überrascht sein und feststellen, dass bei einigen Menschen ein jugendliches Hautbild erscheint und kaum ein graues Haar zu entdecken ist. Der andere dagegen sieht deutlich älter aus, mit tiefen Falten im Gesicht und grauen, dünnen Haaren. Gehören Sie der ersten Gruppe an? Dann haben Sie sehr viel Glück gehabt. Das ist das wahre Alter und hat mit dem kalendarischen Alter wenig zu tun.
Der individuelle Lebensstil spielt dabei eine große Rolle. Denn fürs Altern sind nicht nur genetische Faktoren verantwortlich. Sehr anschaulich wurde das an eineiigen Zwillingen dokumentiert, die über den gleichen genetischen Code verfügen. Während der eine sichtlich gealtert ist vom ungesunden Lebensstil, wie Zigaretten- und Alkoholkonsum, zuviel Sonneneinstrahlung, dauernden Arbeitsstress und persönlichen Problemen, sieht der andere aufgrund sportlicher Betätigung, positiver Lebenseinstellung, gesunder Ernährung, stressarmem Alltag und guter biologischer Hautpflege, optisch 15 bis 20 Jahre jünger aus. Das Hautbild und andere sichtbare Zeichen der Alterung sind jedoch nur die halbe Wahrheit, entscheidend ist, wie es drinnen aussieht. weiterlesen »
Weltberühmt wurde Alice Schwarzer mit dem 1975 veröffentlichten, in zwölf Sprachen übersetzten Bestseller “Der kleine Unterschied und seine großen Folgen”, in dem Frauen über sich und ihr Sexualleben sprechen. Mindestens ebenso bedeutend war ihr Einsatz für die Legalisierung der Abtreibung in Deutschland. Ein im Magazin “Stern” abgedruckter Artikel mit dem Titel “Wir haben abgetrieben!” gab ihrer gleichnamigen Kampagne breite Aufmerksamkeit und war ein zündender Funke für die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs. Letztere galt in den letzten Jahrzehnten als Selbstverständlichkeit, doch wird sie in einigen Ländern heute wieder infrage gestellt. weiterlesen »








