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Von seiner Quelle ist es nicht weit bis zum Mittelmeer, doch das Küstengebirge zwingt den Tajo (in Portugal: Tejo) in Richtung Westen bis zum fernen Atlantik. Mit 1.007 Kilometern ist er der längste Fluss der Iberischen Halbinsel. Sein Lauf ist das Ergebnis gewaltiger Urkräfte im Untergrund. Als Tejo mündet der Strom schließlich bei Lissabon in den Atlantik. weiterlesen »

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Jüngste Forschungen stehen kurz davor, viele der verbleibenden Geheimnisse über das Naturphänomen zu lüften. In Simo Sipolas Doku enthüllen Wissenschaftler ihre Erkenntnisse über den Einfluss von Polarlichtern auf das Verhalten von Tieren und die menschliche Verkehrsinfrastruktur. Der Film erklärt zudem, warum Sonnenstürme eine Bedrohung für die Menschheit darstellen.

Polarlichter faszinieren die Menschheit seit Jahrtausenden. Nun steht die Forschung kurz vor der Lüftung vieler Geheimnisse rund um das Naturphänomen. In „Polarlichter – Faszination und Bedrohung“ enthüllen Wissenschaftler ihre Erkenntnisse über den Einfluss der Sonnenstürme auf das Verhalten von Tieren und die menschliche Verkehrsinfrastruktur. Sonnenstürme können sogar eine Bedrohung für die Menschheit darstellen: Im Extremfall können sie Satelliten beschädigen, den Flugverkehr ausbremsen und Hochspannungs- sowie Telekommunikationsnetze lahmlegen. „Dank der Vorhersagen über das Verhalten des erdnahen Weltraums können wir die Behörden über nötige Schutzmaßnahmen für Stromnetze oder Satelliten warnen. weiterlesen »


Text + Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Tozeur, ein blühendes Paradies, mitten in der Wüste, die schönste Oase Tunesiens, am Tor zur Sahara. Aus einer öden Wüste in eine saftige Landschaft einer Oase einzutauchen, ist ein einmalig magisches Erlebnis. Was eben noch trist erschien, leuchtet jetzt im klarsten Blau über tausenden von Dattelpalmen. Dieses Grün der Blätter, die Aprikosen- und Orangenbäume mit ihren prallen Früchten, meine Augen genießen die Farben. Im Kontrast dazu, die silbrig schimmernden Bewässerungskanäle in den Oasengärten, die, die wichtigsten Wasserquellen, in der Wüste, darstellen. Und plötzlich wird die Luft erträglich und zum Luxusartikel.

In Richtung Süden breitet sich eine vollendete Wüstenlandschaft aus. Der Norden und Südosten wird von kahlen zerklüfteten Bergketten eingefasst. Dazwischen die 200 Kilometer breite Salzsenke des Chott el Kjerid, ein Salzsee, ein Hitzekessel. Am nordwestlichen Rand erheben sich Oasen, wie grüne Inseln in einem staubig-gelben Sandmeer, und in der glühenden Sonne gedeihen die köstlichsten Datteln von Tunesien, die „Degelt en Nour“, auch die „Finger des Lichts“, genannt, eine köstliche Spezialität unter Dattelfreunden.

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Die Penan, eine im malaysischen Bundesstaat Sarawak beheimatete Volksgruppe, kämpfen seit Jahrzehnten um die Bewahrung ihrer traditionellen Kultur und versuchen, die massive Rodung des Regenwaldes, der die Grundlage ihrer Lebensweise bildet, zu stoppen.

Die auf Borneo lebenden Penan sind bekannt für die Blasrohrjagd mit giftigen Pfeilen und ihre Regenschutzhütten, die sie in weniger als einer Stunde errichten können. Seit den 1980er Jahren kämpfen diese früheren Jäger und Sammler dafür, dass ihre Gebietsrechte anerkannt werden. Sie fordern ein Ende der Rodung ihrer Wälder, die zur Tropenholzgewinnung geplündert werden und Palmölplantagen oder Wasserkraftwerken weichen müssen.

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Das in Lissabon ansässige Unternehmen Aires Mateus hat ein fast unsichtbares Haus in unmittelbarer Nähe des Alqueva-Sees in Südportugal fertiggestellt. Das für einen Privatkunden fertig gestellte „Haus in Monsaraz“ wird mit einem Gründach gekrönt, das als Erweiterung der umgebenden Landschaft erscheint. Das Anwesen ist nur 174 Quadratmeter groß und belegt unauffällig das 21.100 Quadratmeter große Grundstück.

Aires Mateus begann 2007 mit der Arbeit an dem Projekt. Die Bauarbeiten wurden 2018 abgeschlossen. Angesichts der „grenzenlosen Ausdehnung“ des Alqueva-Sees stellte das Designteam fest, dass die Wohnung ein „Zentrum“ benötigte – in diesem Fall einen geschützten Innenhof, der den See umgibt. Ein gewölbter Raum, der als „Lebenszentrum“ des Hauses bezeichnet wird, vereint die sozialen Bereiche des Hauses.

Bewohner und ihre Besucher betreten das Gebäude über eine Treppe, die ins Herz des Hauses führt. Die Küche und der Wohnbereich sind direkt mit dem geschützten Innenhof verbunden. Drei Schlafzimmer öffnen sich zu runden Innenhöfen. Diese in strahlendem Weiß gestrichenen Terrassen, die auch als Lichtschächte fungieren, sind die einzigen sichtbaren Elemente des Gebäudes, wenn sie von oben betrachtet werden.

Im Nordwesten Portugals, entlang des Flusses Douro, wachsen Reben, aus denen ein samtiger, dunkler Süßwein gekeltert wird, der als Markenzeichen Portugals gilt: der Portwein. Schon vor 2.000 Jahren begannen die Menschen, die Steilhänge in den besten Lagen in Weinberge zu verwandeln. Die Schieferböden sind ideal für die Rebkultur.
Die Winzer des Douro-Tals sind Architekten einer ganz besonderen Kulturlandschaft.

Nur sie kennen das Geheimnis des Portweins, eines der Markenzeichen Portugals. Nicht weit von der berühmten Wallfahrtskirche von Lamego liegt die Quinta do Bom Retiro, eines der ältesten Weingüter Portugals. Die Reben auf den mit Steinmauern befestigten Terrassen und Felsvorsprüngen sind ein lebendiges Beispiel für die Geschichte des Douro-Tals. weiterlesen »


Für uns steht es fest, Lissabon gehört zu einer der schönsten Städte Europas. Nicht umsonst wird sie “Die Schöne vom Tejo” genannt. Stolz wie eine Königin thront die pulsierende Stadt auf sieben Hügeln.

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Auf den Spuren der alten Mayas: Im Herzen des guatemaltekischen Dschungels macht ein internationales Team von Archäologen zum ersten Mal Grabungen in Naachtun, der letzten Stadt des Goldenen Zeitalters der Maya-Hochkultur. Warum hatte gerade Naachtun so außerordentlich lange bestand und überlebte den Untergang seiner mächtigen Nachbarstädte um fast 200 Jahre? weiterlesen »


Nur ein kleiner Abstecher von der Blumeninsel Madeira, direkt gegenüber, liegt die Insel Porto Santo. Hier lässt die Sonne sich viel häufiger blicken als auf Madeira. Die Fähre bringt uns für einen Tagesausflug, in 1 1/2 Stunden, von Funchal nach Porto Santo. Die Wetterlage ist nicht die beste, das Boot schaukelt kräftig und die Atlantikwellen setzen mir ganz schön zu.


Autorin & Fotografin: Gudrun Steinmill-Hommel

Nicht ganz so bleich im Gesicht, wie das Mädchen mir gegenüber, aber leichte Farbtendenzen zeichnen sich auch in meinem Gesicht ab. „Die Rückfahrt verläuft meist harmloser und sanfter“, erzählt uns der Kapitän. Weil das Boot dann, scheinbar mühelos, über die fast immer von Nordosten heranrollenden Wellen gleitet. Welch ein Trost. Meer, Sand, Sonne und Ruhe satt, wenn das der Lockruf ist, der ist auf Porto Santo genau richtig.

Mit einem traumhaften 8 km langen weißen Sandstrand, kann man ungestört endlose Strandwanderungen unternehmen oder sich am Rand der Dünen windgeschützte Plätze suchen. Mein erster Gedanke, „ein Paradies für Sonnenanbeter“. Die gerade 11 km lange und 6 km breite Insel hat aber auch noch mehr zu bieten. Etwa jeder zweite Inselbewohner lebt in der Hauptstadt Vila Baleira, die mit ihren Palmen und den weiß gekalkten Häusern einen freundlichen Eindruck macht.

Von der Terrasse des Cafès Baiana am Largo do Pelorinho (Rathausplatz) beobachten wir alte Männer, auf dem schattigen Platz, bei einem aufregenden Gespräch. In den Gassen hinter der Kirche verbirgt sich das Kolumbus-Museum. Einiges Sehenswerte, was mit dem Leben des großen Entdeckers zusammenhängt, wurde hier gesammelt. weiterlesen »