Sinclair Lewis ist der Chronist der US-amerikanischen Mittelschicht. Den Zwang zu Konsum und Konformismus, die Pervertierung des Amerikanischen Traums hat niemand so prägnant und dabei so amüsant beschrieben wie der Nobelpreisträger. Sein berühmter Roman “Babbitt” ergründet die Seele eines Mannes, dessen kapitalistische Überzeugungen Risse bekommen.
In seinem ereignislosen, durchschnittlichen Kleinstadtleben hat der Immobilienmakler George F. Babbitt sich recht bequem eingerichtet. Seine drei Kinder sind wohlgeraten, wenn sie auch meist nicht auf ihn hören; mit seiner Frau verbinden ihn liebgewonnene Gewohnheiten. Sein ganzes Streben ist auf gesellschaftliche Anerkennung und wirtschaftlichen Aufstieg gerichtet.
Mathilde (Marie-Sophie Ferdane), alleinerziehende Mutter von drei Kindern, geht ihrer Arbeit nach. Eines Tages schliesst ihr Chef sie von wichtigen Entscheidungen aus. Der frisch von seiner Freundin getrennte Arzt Thibault stürzt sich in Arbeit, um seinen Kummer zu verdrängen. Was verbindet die Beiden? – Nach Delphine de Vigans Roman “Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin”.
Seit acht Jahren geht Mathilde, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, ihrer Arbeit als Marketingleiterin nach, ohne dass ihr Alltag sehr abwechslungsreich wäre. Ihrem Vorgesetzten gegenüber, Jacques Pelletier, der sie für den verantwortungsvollen Job in einem internationalen Nahrungsmittelkonzern eingestellt hat, fühlt sie sich zu besonderer Loyalität verpflichtet.…weiter…
Wir haben ein besonderes Verhältnis zum Wald: heilige Haine der Germanen, märchenhafte Kulisse im Mittelalter und Seelenlandschaft in der Romantik. Heute faszinieren Deutschlands Wälder als schützenswerte und vielfältige Lebensräume. Kilian Schönberger, Meister des Mythischen, spürt dem nach: vom salzigen Küstenwald bis zum knorrigen Grün der Alpen. Ein wildromantischer Bilderzauber im grünen Herz Europas und das reine Blättervergnügen…..

Der Bildband ist im Frederking & Thaler Verlag erschienen 98,00 – auch über Amazon zu bestellen.
1989 häufen sich in der fiktiven US.Kleinstadt Derry Fälle verschwundenen Kinder, auch der kleine Bruder von Bill (Jaeden Lieberher) wird vermisst. Gemeinsam mit seinen Freunden vom Losers Club komm er einem Clown auf die Spur, der sein Äußeres beliebig verändern kann und Jagd auf Kinder macht – in Gestalt ihrer jeweilst größten Angst. Die Kinder stellen sich dem Bösen in einem alten Abbruchhaus am Stadtrand…. dieser Film sorgt für Albträume, hat aber auch das Zeug zum Klassiker…
USA 2017 – D. Sophia Lillis, Finn Wolfhard, Jeremy Ray Taylor, Jaeden Lieberherr. R. Andrès Muschietti – Filmstarts am 28. September 2017.
Richard Gere in seiner Rolle des kauzigen und penetranten New Yorker Möchtegern-Geschäftsmann Norman Oppenheimer, der sich hoffnunglos in seinem eigenen Finanznetzwerk verfängt. Ein feiner Mix aus Politthriller und Charakterstudie, angereichert mit schwarzem Humor und richtig schön garstig….
USA/Israel 2017 – D.Richard Gere, Michael Sheen, Steve Buscemi B. + R. Joseph Cedar – Filmstarts am 21. September 2017.
»Ich habe Burma seit 1995 mehrere Dutzend Male bereist, und bei den Recherchen für meine Romane Das Herzenhören und Herzenstimmen wurden mir immer wieder Märchen und Fabeln erzählt. Zum einen waren das bewegende Geschichten, die von dem mythologischen Reichtum der verschiedenen Völker Burmas erzählten, von der Spiritualität der Menschen und wie tief buddhistisches Denken die Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt hat. Andere waren so fremd und skurril und kamen ohne eine sich mir erschließende Moral aus, sodass ich sie gar nicht einordnen konnte. Wieder andere erinnerten mich an die Märchen meiner Kindheit, nur dass hier Affen, Tiger, Elefanten und Krokodile die Fantasiewelt bevölkerten statt Igeln, Eseln oder Gänsen. Die Lehren, die sie vermitteln wollten, ähneln denen der Brüder Grimm oder Hans Christian Andersens und ich verstand, wie sehr sich alle Kulturen in ihren Mythen aus dem universellen Fundus menschlicher Weisheit bedienen.« Jan-Philipp Sendker
Aufgrund des großen Erfolgs wird die Ausstellung des amerikanischen Videokünstlers Bill Viola um zwei Wochen – bis zum 24. September 2017 – verlängert. Die im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums konzipierte Ausstellung beschäftigt sich mit den zentralen Themen des menschlichen Lebens – Geburt, Tod, Liebe, Emotion und Spiritualität und hat bisher rund 26.000 Besucher begeistert und ergriffen.
Seit mehr als vier Jahrzehnten hat der »Rembrandt« des digitalen Zeitalters, wie Bill Viola einmal genannt wurde, Installationen, Klanginstallationen, Videoarbeiten sowie Arbeiten für Konzerte, Opern und kirchliche Kontexte geschaffen. Neben der Ausstellung in den Deichtorhallen werden seine Werke aktuell im Guggenheim Museum Bilbao präsentiert.
Im Londoner Nobelviertel Hampstead lebt die amerikanische Witwe Emily (Diane Keaton) sie hat
Geldprobleme. Mit ihren piekfeinen Nachbarn fühlt sie sich schon lange nicht mehr wohl. Plötzlich lernt sie Donald (Brendan Gleeson) kennen, der im benachbarten Park Hampstead Heath eine Hütte bewohnt, die nun einem Neubau weichen soll. Emily schließt sich seinem Kampf gegen die Investoren an, dabei verliebt sie sich in den brummigen Iren….märchenhafte Liebesstory mit exzellenten Schauspielern…..
GB – 2017 – D. Diane Keaton, Brendan Gleeson, James Norton R. Joel Hopkins – Filmstarts am 24. August 2017.












