Das größte und verrückteste Musikspektakel des Irish Traditional nimmt im August 2015 die Stadt des Dichters W.B. Yeats in Beschlag. Pünktlich zum 150. Geburtstag des weltweit verehrten irischen Lyrikers Yeats erklingt in Sligo, wo er seine letzte Ruhestätte fand, die melancholische und zugleich antreibende Musikpoesie der Reals and Jiggs.
Und wer nicht weiß, was ein Real und ein Jigg ist, muss sich einfach unter die 300.000 Festivalgäste aus der halben Welt mischen und es einfach fühlen. An acht musikalisch heißen Tagen (9.-16. August) spielen die Besten des Fleadh Cheoil 2015 ihre Fiddle, Bodhran-Handtrommel, Bandeon, Irish-Bouzouki und zu Ehren des sensiblen Dichters Yeats auch die Irish Harp, die kleinere Schwester der großen Konzertharfe, in den hinreißendsten Varianten und verschiedensten Formationen.
Viele Formationen finden sich bei solch einem Fleadh (gesprochen Flah) spontan. Als Street Party, Performances in Pubs und im Geburtstagsjahr von Yeats gewiss auch an seinem Grab auf dem kleinen Friedhof von Drumcliff. Für Irlandfreunde und Kenner der Irish Music sollen noch einige gewichtige Namen der Fleadh-Szene verraten sein, die das hübsche Hawk´s Well Theatre in Sligo bespielen..……weiter…
Gabriel Rios, der Puerto Ricaner, lebte zehn Jahre in Belgien, wo er viele Erfolge feierte. Nun erscheint hier endlich seine erste CD. Sie reduziert sich auf Cello, Standbass, elektrischer Gitarre und natürlich seinem sanften wunderschönen Gesang. Gabriel Rios passt in keine Schublade, er zelebriert seine beseelte Musik, jeder Song ein wahrer Genuss. Gleich am Anfang hebt “Gold” ab in eine andere Dimension…………..

Van Morrison ist schon seit 50 Jahren dabei, inklusive seiner Zeit bei Them. Stimmgewaltige Duettpartner hat er sich für sein 35. Album ins Studio eingeladen, u.a. Gregory Porter, Taj Mahal, Steve Winwood und Michael Bublé sind dabei. Mal sanft, sensibel, rockig, sicher und über jeden Zweifel erhaben….
Jamie Cullum, einer der erfolgreichsten Jazzmusiker unserer Zeit, führt das City of Derry Jazz and Big Band Festival 2015 an. Durch die nordirische Kulturstadt weht der klassische Hauch des Jazz….

Vom 30. April bis 4. Mai 2015 trifft sich die Crème des Jazz und Blues auf den Bühnen von Derry~Londonderry. Mit 70 Veranstaltungsorten und mehr als 200 Musikern wird das 14. City of Derry Jazzfestival ein Event, das international aufhorchen lässt. Allen voran ist es gelungen, Jamie Cullum als Ankermann des Festivals in die historische Walled City zu holen, die einzige irische Stadt, die von einer komplett erhaltenen historischen Mauer umfasst ist.
Die junge Jazzsensation aus London spielt zurzeit wie kaum ein anderer auf der Klaviatur des sanften Cross zwischen Blues und Jazz wie ihn in den 50er Jahren etwa Chet Baker, Nat King Cole oder Dinah Washington verkörpert haben. Cullums Auftritt wird am 4. Mai zum Ende des Festivals heiß erwartet. Davor stehen nicht weniger attraktive Konzerte auf dem dicht gepackten Festivalprogramm. Hommagen an die Bands und Sänger der letzten 50 Jahre werden in wunderbaren Remakes etwa von den Counterfeit Blues Brothers geboten.….weiter gehts…
Und nein, es ist kein Album für „Hipster“ (was soll das überhaupt, gähn, man wird ganz müde ob dieses Wortes), sondern für Dich und Dich (um mal ikearisch zu sprechen)! Für Verliebte natürlich, für Verlassene, Optimisten, Trauerklöße und Spaßvögel. Für alle, die das mit der Liebe auch mal ernst nehmen wollen, doch zugleich auf die leichte Schulter. Für Songliebhaber, die auch gut mal eine kleine Kreator-Mille-Gniedelung haben können. Und denen es auch egal ist, ob Dagobert mal in den Bergen lebte, was er isst oder ob er manchmal Tauben füttert. Wer sich das astronomisch gute Video noch nicht angeschaut hat…hier geht es weiter……
„Baddest Blues“, der erste Song auf Beth Harts neuem Album „Bang Bang Boom Boom“, steht stellvertretend für vieles, was die 40-jährige Kalifornierin ausmacht: Er beginnt mit einem einfühlsamen Piano-Intro, ehe ihre Stimme ertönt – diese Stimme: einfühlsam wie kraftvoll, ausdrucksstark, voller gelebtem Leben……
Musik spielt eine wichtige Rolle, wenn es um emotionale Wirkung von Filmen geht. Und unvergessliche Szenen sind meistens mit ihren Songs eng verknüpft. Unterstützt von Gesangstars wie Gregory Porter oder Joy Denalane wecken Tills Brönner Erinnerungen. Die abwechslungsreichen Interpretationen klingen sanft, verträumt und sorgen für Entspannung……… bei “Raindrops Keep Falling On My Head” setzt der Trompeter seine Stimme selber ein….
Biografie: 1971 in Viersen geboren, absolvierte Till Brönner zuerst eine klassische Ausbildung, bevor er begann Jazztrompete in Köln zu studieren. 1994 debütierte er als Bandleader auf der CD »Generations of Jazz« und hat bis heute unter eigenem Namen 12 Tonträger veröffentlicht.
Es ist die Vielfallt und Natürlichkeit des Sängers Michael Schulte, dem wir schon bei “The Voice of Germany” unsere Stimmen gaben, dass dieser sympathische natürliche Künstler, mit seiner sanften und ausdrucksstarken Stimme, gewinnt. Um so mehr freuen wir uns, dass er seinen eingeschlagenden Weg weitergegangen ist. Auf seinem zweiten Album ist es ihm wieder gelungen, aus seinen Geschichten des Alltags große Songs zu komponieren, die ihn in keiner Weise von den großen Sängern des Mainstreams unterscheiden. Aus zwölf bemerkenswerten und berührenden Songs hebt er eins hervor:
“Aber auch “Thoughts” ist ein ganz wichtiges Lied für mich. Denn darin beschreibe ich die Wirren Gedanken und Zweifel, die oft in mir aufkommen, wenn ich mal wieder nicht weiß, welche Richtung im Leben ich einschlagen soll, diese beklemmende Angst, Fehler zu machen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.”
“The Arising” ist eine Musik, die einen tief berührt und einen nicht mehr aus dem Sinn geht.
Die Erfolgsgeschichte des rockigen Italieners Eros Ramazzotti begann vor 30 Jahren. Seinen ersten Hit hatte er 1984 in seiner Heimat. Der Durchbruch in Deutschland gelang ihm nur zwei Jahre später. Auf dieser Doppel-CD sind alle Hits aus 30 Jahren, auch die Duette mit Tina Turner, Cher und Anastasia………
Wenn auch Belfast die neue Rock´n Roll-Stadt der grünen Insel ist, bleibt sie immer im Oktober bei temperierten Tönen. Klassisches ist angesagt mit Konzerten, Theater, Tanz und Performance. Mit einem enormen Programm füllt das Ulster Bank Belfast Festival at Queen´sam längsten die Herbstbühnen.Vom 16. Oktober bis 1. November zeigen Performer aus 18 Ländern auf 110 Veranstaltungen, was moderne Klassik aufbieten kann.
Unter den großen Namen sind in diesem Jahr die lebende Legende Elvis Costello, der nordirische Schauspieler Adrian Dunbar und der klassisch-experimentelle Pianist Roland Pötinen. Das Belfast at Queen‘s ist berühmt dafür, globale und lokale Kunstrichtungen mit ihrer Vielfalt und kreativem Reichtum darzustellen...weiter geht es hier…
In diesem Jahr konnte das Festival auch die Berliner Schaubühne mit einer Neubearbeitung von Henrik Ibsens „Ein Volksfeind“ unter der Regie von Thomas Ostermeiner gewinnen. In der Welt des Tanzes zeigt sich Israel Galván als furioser Flamencovirtuose. Und im Theater kommt mit „Neither Either“ eine packende Weltpremiere von Tanz, Dichtung und Musik inspiriert von Zitaten des nordirischen Literaturnobelpreisträgers Seamus Heaney zur Aufführung. Dutzende hoch spannende Kunst-Stücke, Performances, Ausstellungen, Vorträge und Workshops laden während des Festivals zur Inspiration in den vielschichtigen Disziplinen der Künste ein.
















