Minari ist ein koreanisches Küchenkraut, das überall gedeiht. Die Familie von Farmer Jacob (Steven Yeun) fällt der Start ins neue Landleben in Arkansas aber schwer……. Tolles preisgekröntes Einwanderdrama in poetischen Bildern dargestellt. Herzstück ist die ruppige Beziehung von Großmutter Soon-ja (ein Oscar für Yoo Yeo-jeong) und Enkel David (Alan S. Kim. M.).

“Versunken” Öl-Lasurtechnik….. Künstlerin: Gudy Steinmill-Hommel
Was wäre die Welt ohne Kunst, sie würde trist, langweilig und armselig erscheinen. Und was über Kunst zu sagen ist, dass wussten schon die großen alten Meister, deren Werke heute kaum noch zu bezahlen sind. Schon Paul Cèzanne formulierte es ziemlich einfach – ”Alle Formen in der Natur lassen sich auf Kugel, Kegel und Zylinder zurückführen.” Doch das ist noch nicht alles, denn die Kunst wird komponiert aus Farben, Strichen, Wellen und Flächen auf der Materie. Dabei verschmelzen auch Licht, Gefühl und Realität zu einer Einheit, eben zu einem Kunstwerk. weiterlesen »
Chicago, Winter 1965. Das Regal Theater begrüßt James Brown und seine Band sowie als Special Guest Solomon Burke, der sich kurz zuvor selbst zum King of Soul Music ernannt hat. Aber hinter den Kulissen ist die Stimmung zunehmend angespannt, denn eines ist klar: Auf der Bühne kann es nur einen einzigen King of Soul geben – und James Brown ist fest entschlossen, dass er das ist….. weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Adrian Sauer (*1976) explores the nature of photography, occupying himself with the current state of the medium in pictures, self-written programs, texts, and installations. In his artistic work, he examines the functionality and pitfalls of photography and questions its big promise of being a reliable, objective reproduction of reality. His new book of works brings together “photo works” of the past ten years and simultaneously provides insights into the migration to digital photography and the new possibilities for showing and seeing that arise from it. weiterlesen »
Nur zusammen ergeben sie eine bessere Welt. Heute ist es nur ein Traum: Auf der Welt herrscht Frieden und Gerechtigkeit. Demokratische Länder schützen die natürlichen Lebensgrundlagen, auch die Wirtschaft handelt umweltbewusst. Doch „wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Träumen wir aber alle gemeinsam, wird es Wirklichkeit“, erkannte der brasilianische Erzbischof Hélder Câmara.
©Giorgos Moutafis / MSF / Greenpeace
Dabei ist alles miteinander verwoben: Umweltschutz braucht Demokratie und die Demokratie braucht Umweltschutz. Ohne eine gerechtere Verteilung der Ressourcen wird es dauerhaft keinen Frieden geben. Ohne Frieden wiederum ist kein demokratischer Diskurs über eine bessere Welt möglich. Doch ohne den werden wir nie zu einem Wirtschaftssystem kommen, das die natürlichen Grenzen unseres Planeten berücksichtigt. Eine solche Wirtschaftsweise aber braucht es, wenn wir dauerhaft für möglichst viele Menschen – heute und in Zukunft, in Afrika ebenso wie in Asien oder Europa – ein möglichst gutes Leben sicherstellen wollen….weiter hier….
Im Jahr 2018 kam Michael “Bully” Herbigs Film “Ballon” in die Kinos, der von einem außergewöhnlichen Ereignis handelt, das seine Kindheit stark geprägt hatte: 1979 gelang es zwei ostdeutschen Familien, an Bord eines Heißluftballons aus der DDR zu fliehen. Nach einer wahren Geschichte der Familien Strelzyk und Wetzel …
DDR, mitten im Kalten Krieg: Die Familien Strelzyk und Wetzel lebten in thüringischen Kleinstadt Pößneck, ungefähr 30 Kilometer von der Grenze zur BRD entfernt. Wie viele DDR-Bürger waren sie dazu bereit, alles zu riskieren, um ihren Kindern ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Zwei Jahre lang arbeiteten sie an der Vorbereitung eines scheinbar irrwitzigen Fluchtplans: Sie bauten heimlich einen Heißluftballon, mit Hilfe dessen sie sich in den Westen absetzen wollten. weiterlesen »
Biologe Clemens Arvay über seine beste Coping-Strategie gegen Anfeindung und soziales Mobbing: der Geländelauf in der Wildnis. Vier Minuten Corona-Auszeit in der Natur……
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
2021 jährt sich der Geburtstag von H. C. Artmann zum hundertsten Mal. Grund genug für Erwin Steinhauer und seine Musiker-Freunde, sich abermals mit seinem umfangreichen Werk zu beschäftigen. Für Alfred Kolleritsch ist »das werk hcs … die gesammelte rettung der poesie, die weite der sprache reicht hin in alle moeglichen welten der phantasie. sie schafft sich diese welten und erzählt ihre vielfalt. was freiheit des schreibens, des erfindens, des verzauberns ist, fand ich in seinem werk – dem freundlichsten anarchismus, den man sich vorstellen kann. weiterlesen »







