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kennen Sie das Gefühl, von totaler Stille umgeben zu sein? Außer dem eigenen Atmen nichts zu hören? So erging es der Greenpeace Expedition zum Schutz der Antarktis Anfang des Jahres. Unsere Expertinnen und Experten waren vollkommen fasziniert von der Schönheit der Naturgewalt, die sie dort bewundern konnten. Was sie am südlichen Ende der Welt erlebt und weshalb wir jetzt die einmalige Gelegenheit haben, das gefährdete Südpolarmeer zu schützen, darüber sprechen wir am Themenabend Schutz der Antarktis – Wunsch oder Realität?

Dass es unter Wasser nicht unbedingt still sein muss, weiß Fotograf und Forschungs- taucher Uli Kunz. Im November nimmt er Sie mit zu wilden Abenteuern und atemberaubenden Begegnungen unter Wasser und erzählt in seiner Live-Fotoshow von der Leidenschaft Ozean….. weiterlesen »

…oder kann das weg? Ein 600 Kilo schwerer Müllstrudel ist neues Herzstück der Greenpeace-Ausstellung in Hamburg – eine Dauerleihgabe des Ozeaneums Stralsund.

Im Meer entsorgte Plastikabfälle sind wahre Weltenbummler. Einmal weggeworfen, finden sich Abermillionen große und kleine Kunststoffpartikel zu riesigen Wirbeln zusammen und reisen mit der Meeresströmung um die Erde. Dabei können die Müllstrudel die Größe von Zentraleuropa erreichen – Tendenz steigend.

Für hunderte Kilo Plastikmüll endete die Reise jetzt aber in Hamburg: Als Dauerleihgabe des Stralsunder Ozeaneums zeigt ein elf Meter hoher Müllstrudel nun in der Greenpeace-Ausstellung das Ausmaß der Umweltzerstörung durch Plastikmüll auf.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Das Exponat wurde 2014 von Diplom-Ingenieur Stefan Schmidt, Bauleiter für Sonderaufgaben im Ozeaneum, entworfen. Anlässlich des Jahresthemas „Kein Plastik Meer“ zierte der stilisierte Müllstrudel dort das Foyer. Direkt daneben: aufgehängte Walskelette – eine unmissverständliche Botschaft.

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Picasso verkörpert wie kein anderer Künstler die Kunst des 20. Jahrhunderts. Er wurde bewundert, aber auch gehasst, man feierte, studierte und kopierte ihn. Seine Malerei und sein künstlerischer Individualismus haben sich bis heute nicht verbraucht. »Picassos Kunst hat heute deshalb eine so große Wirkung«, so Ausstellungskurator Dirk Luckow, »weil sich Werk und Person nicht auseinanderdividieren lassen und das Werk dadurch exemplarisch erscheint. Es ist unter politischen wie formalen Gesichtspunkten faszinierend und aktuell geblieben. Die Auswirkungen des Jahrhundertgenies auf die Gegenwartskunst werden noch immer unterschätzt.«

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens zeigen die Deichtorhallen Hamburg vom 1. April bis 12. Juli 2015 eine groß angelegte Ausstellung zum Thema »Picasso in der Kunst der Gegenwart«. Als Eröffnungspräsentation in der aufwendig sanierten und modernisierten Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen ist die Schau dem überwältigenden Spektrum moderner und zeitgenössischer künstlerischer Sichtweisen auf Picasso gewidmet. Rund 200 Leihgaben u.a. aus der Tate Modern, London oder dem Centre Pompidou, Paris von 87 internationalen Künstlerinnen und Künstlern kreisen um Picasso und seinen Folgen für die Kunst, ohne einen einzigen Picasso zu zeigen…….

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Berlin ist eine Reise wert. Und jetzt erst recht. Denn seit kurzem gibt es dort eine Wanderausstellung von David Bowie zu bewundern. Dem Victoria and Albert Museum in London erlaubte der vielseitige Star erstmals den Zugang zu Kartons und Kellern, sein Archiv in den USA umfasst 75.000 Objekte. 300 davon gibt es jetzt zu sehen und die sorgten schon im Vorfeld für zigtausende vorbestellte Karten in London. Wie schön, dass die Ausstellung jetzt auch in Berlin gelandet ist. Wo man zuerst, wegen des großen Aufwands, der Ausstellung skeptisch gegenüber stand.

Doch das hat sich schnell geändert, die Ausstellung selbst und das Interesse der Besucher an David Bowie ist riesengroß. Neben Plattencover, Filmen, Frisuren und Kleider, ist auch dieses super Foto von Bowie und O´Neill zu bewundern. 1974 entstand es, bei einem Gespräch zwischen dem Beat-Literaten William Burroughs und dem Künstler, der es dann selber coloriert hat.

Die Ausstellung ist im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7 – 10963 Berlin – bis 10. August- täglich von 10 bis 20 Uhr.

Als 1962 die erste Verfilmung “James Bond jagt Dr. No” in die Kinos kam, ahnte niemand, welch ein Erfolg der Figur des smarten Geheimagenten vergönnt sein würde. Der Produktionsfirma, Eon-Productions, gelang es seither, Handlung, Ausstattung und Figur immer wieder der Zeit anzupassen. Ausstellung und Katalog beleuchten die Figur des Gentleman, seine Gegenspieler, das Bild der Frau, die Themen Gewalt, Technik und Architektur sowie Bond-Ableger und -Parodien – und verfolgen ihre Entwicklungen und Veränderungen im Film und im Filmplakat. Die aus privaten Sammlungen stammenden Plakate und Fotografien werden teilweise zum ersten Mal ausgestellt.

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Sie sind intim, sie sind eindrucksvoll, sie sind dramatisch: Wenn der Hamburger Fotograf Anatol Kotte Menschen mit seiner Kamera begegnet, kann immer alles passieren. Ein besonderer Blick, eine seltsame Umgebung, eine unerwartete Gestik. Er nähert sich seinen Protagonisten unvoreingenommen, lässt dem Moment der Überraschung einen großen Raum, bleibt dennoch präzise, professionell, pragmatisch. So entstehen Portraits von großer emotionaler Kraft, wundervoll ausgeleuchtet, die Natürlichkeit der Person auf sanfte Weise unterstreichend…….

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Nach 100 Tagen Ausstellung schließt die dOCUMENTA (13) am Sonntag, den 16. September um 20.00 Uhr ihre Tore. Die Weltkunstausstellung verabschiedet sich mit einem Rekord von 860.000 Besuchern. Seit dem 09. Juni 2012 hat die dOCUMENTA (13) die Arbeiten von mehr als 300 Künstlern und anderen Teilnehmern an gut 60 Ausstellungsorten in Kassel und an den Außenstandorten Kabul/Kairo-Alexandria/Banff präsentiert. Die Besucherzahl stieg um mehr als 110.000, das entspricht einem Anstieg von 14% gegenüber der letzen documenta…………


Foto: Veruschka with Butterfly, New York, 2003

Ausstellung vom 8. September bis 27. Oktober 2012
Eröffnung: 7. September, 19:30 Uhr
Bei: Contributed, Strausberger Platz 16, 10243 Berlin

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Die Schafsherde sieht verdammt echt aus. Erst beim zweiten Blick entdeckt man, dass sich, bei den Schafen, statt Gesichter, Telefone platziert haben. Es stellt sich glatt die Frage, was will der Künstler damit ausdrücken? Wenn dieser Punkt überwunden ist, fällt einen auf, dass die Beine aus Telefonhörern bestehen. Und aus was besteht das Schafsfell? Eine Idee steigt auf. Jetzt überlassen wir es dem Betrachter. Mal sehen, was ihr noch so entdeckt!

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