Nur ein kleiner Abstecher von der Blumeninsel Madeira, direkt gegenüber, liegt die Insel Porto Santo. Hier lässt die Sonne sich viel häufiger blicken als auf Madeira. Die Fähre bringt uns für einen Tagesausflug, in 1 1/2 Stunden, von Funchal nach Porto Santo. Die Wetterlage ist nicht die beste, das Boot schaukelt kräftig und die Atlantikwellen setzen mir ganz schön zu.

Autorin & Fotografin: Gudy Steinmill-Hommel
Nicht ganz so bleich im Gesicht, wie das Mädchen mir gegenüber, aber leichte Farbtendenzen zeichnen sich auch in meinem Gesicht ab. „Die Rückfahrt verläuft meist harmloser und sanfter“, erzählt uns der Kapitän. Weil das Boot dann, scheinbar mühelos, über die fast immer von Nordosten heranrollenden Wellen gleitet. Welch ein Trost. Meer, Sand, Sonne und Ruhe satt, wenn das der Lockruf ist, der ist auf Porto Santo genau richtig.
Mit einem traumhaften 8 km langen weißen Sandstrand, kann man ungestört endlose Strandwanderungen unternehmen oder sich am Rand der Dünen windgeschützte Plätze suchen. Mein erster Gedanke, „ein Paradies für Sonnenanbeter“. Die gerade 11 km lange und 6 km breite Insel hat aber auch noch mehr zu bieten. Etwa jeder zweite Inselbewohner lebt in der Hauptstadt Vila Baleira, die mit ihren Palmen und den weiß gekalkten Häusern einen freundlichen Eindruck macht.
Von der Terrasse des Cafès Baiana am Largo do Pelorinho (Rathausplatz) beobachten wir alte Männer, auf dem schattigen Platz, bei einem aufregenden Gespräch. In den Gassen hinter der Kirche verbirgt sich das Kolumbus-Museum. Einiges Sehenswerte, was mit dem Leben des großen Entdeckers zusammenhängt, wurde hier gesammelt.

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Bildgewaltig und ausdrucksstark: P!nk Sie ist ein Phänomen, diese Alecia Beth Moore aus Doylestown in Pennsylvania, besser bekannt als P!nk. Mit über vierzig Millionen verkauften Alben und siebzig Millionen verkauften Singles zählt sie zu den erfolgreichsten Frauen des Rock, und das hat seinen Grund: Sie ist nicht nur für ihre spektakulären Bühnenshows und ihren rebellischen Style berühmt, sondern auch für Songs mit Tiefgang und Aussage. M!ssundaztood, das Album, das ihr 2001 den Durchbruch bescherte, gab vielen jungen Frauen ihrer Generation eine Stimme: weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Die in eine türkische Nord- und eine griechische Südhälfte geteilte Insel liegt geographisch, ethnisch und politisch an der Schwelle zwischen Orient und Okzident. Mit ihren vielfältigen Landschaftsformationen wie dem zerklüfteten Hügelland, den Traumstränden im Westen oder den reichen Waldbeständen im Tródos-Massiv ist sie ein Dorado für Naturliebhaber und Aktivurlauber. Doch auch in kultureller Hinsicht hat Zypern einiges zu bieten: Zahlreiche archäologische Ausgrabungen dokumentieren die lange Geschichte der Insel, Rätselhaftes wie die sogenannten Schlupfsteine im Süden regt nicht nur die Phantasie der Einheimischen an, und die zum Weltkulturerbe geadelten Scheunenkirchen mit ihren mittelalterlichen Fresken sind ein absolutes Muss für Kunstinteressierte. weiterlesen »
Diese Folge führt in ein gigantisches Höhlensystem tief unten im Golf von Mexiko. Dort offenbart sich eine Wunderwelt mit majestätischen Kathedralbauten und fürchterlichen Höllenschlunden. Nach und nach ergibt sich das Bild eines Lebensraums mit beeindruckender Artenvielfalt – darunter der Walhai.
Vor der Halbinsel Yucatán im Golf von Mexiko versammeln sich jährlich Tausende Walhaie. Warum ausgerechnet dort? Um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, führt die Dokumentation in ein gigantisches Höhlensystem tief unten im Meer. Dort offenbart sich eine Wunderwelt mit majestätischen Kathedralbauten und fürchterlichen Höllenschlunden. weiterlesen »
Nicht nur eine herausragende tolle Stimme hat die Schauspielerin Iris Berben, Sie ist auch sehr sympathisch und natürlich.
Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Australien: Kim Scott, die Stimme der Ureinwohner/ La Réunion: Erzählungen von der Insel/ Sizilien: Annas Reis mit Schokolade/ Marokko: ein deutscher Deserteur. weiterlesen »

Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Wenn er erzählt, erblüht die Wüste – der neue Roman von „Meistererzähler Rafik Schami“. Denis Scheck. In einem arabischen Land herrscht im 19. Jahrhundert der weise König Salih. Als die Königin bei einem Attentat ums Leben kommt, versinkt die einzige Tochter in tiefe Melancholie. Die Thronfolgerin hat sich in einen armen Fischer verliebt, wovon ihr Vater nichts ahnt. Als Karam, der Kaffeehauserzähler, von ihrer Krankheit erfährt, beschließt er, die Prinzessin zu heilen. Allabendlich versammelt er erzählfreudige Menschen im Palast, um die junge Frau durch die schönsten Geschichten ins Leben zurückzuholen: von Mut und Feigheit, von Freundschaft und Feindschaft, von der Liebe und der Weisheit des Herzens. Eine Hommage an das Erzählen, die nicht nur Leserinnen und Leser von „Tausendundeiner Nacht“ begeistern wird. Das Buch ist im Hanser Verlag erschienen – auch über Amazon zu bestellen.
Biologisch gesehen hat der Mensch seinen Vitalitätshöhepunkt so um das 20. Lebensjahr. Von da an geht es, allerdings in den ersten Jahren kaum spürbar, jedoch stetig bergab. Die Sehkraft wird schwächer, die Denkvorgänge verlangsamen sich, die Fruchtbarkeitsrate von Frauen nimmt ab, die Potenz der Männer verringert sich, die Herzleistung sinkt und das Erinnerungsvermögen lässt nach.
Text und Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel
Erbfaktoren spielen natürlich eine wichtige Rolle – schauen Sie sich ruhig die Gesichtshaut von anderen Menschen an und vergleichen Sie sich ruhig mal mit Gleichaltrigen. Sie werden sicherlich überrascht sein und feststellen, dass bei einigen Menschen ein jugendliches Hautbild erscheint und kaum ein graues Haar zu entdecken ist. Der andere dagegen sieht deutlich älter aus, mit tiefen Falten im Gesicht und grauen, dünnen Haaren. Gehören Sie der ersten Gruppe an? Dann haben Sie sehr viel Glück gehabt. Das ist das wahre Alter und hat mit dem kalendarischen Alter wenig zu tun.
Der individuelle Lebensstil spielt dabei eine große Rolle. Denn fürs Altern sind nicht nur genetische Faktoren verantwortlich. Sehr anschaulich wurde das an eineiigen Zwillingen dokumentiert, die über den gleichen genetischen Code verfügen. Während der eine sichtlich gealtert ist vom ungesunden Lebensstil, wie Zigaretten- und Alkoholkonsum, zuviel Sonneneinstrahlung, dauernden Arbeitsstress und persönlichen Problemen, sieht der andere aufgrund sportlicher Betätigung, positiver Lebenseinstellung, gesunder Ernährung, stressarmem Alltag und guter biologischer Hautpflege, optisch 15 bis 20 Jahre jünger aus. Das Hautbild und andere sichtbare Zeichen der Alterung sind jedoch nur die halbe Wahrheit, entscheidend ist, wie es drinnen aussieht. weiterlesen »
Die Dokureihe ergründet in wunderschönen Bildern, wie die Natur und der Mensch in Harmonie mit den Lebenszyklen ganz unterschiedlicher Seen auf der Erde leben. In dieser Folge: Der Tonle Sap in Kambodscha prägt das Leben des gesamten Landes. Von allen Seen Asiens ist er der fruchtbarste und ernährt mit seinem Fischreichtum mehr als drei Millionen Kambodschaner:innen. Im Herzen des Königreichs der Khmer liegt die größte Süßwasserreserve Südostasiens, der Tonle Sap. Sein größter Zufluss ist der Mekong. Im Rhythmus der Jahreszeit füllt und leert sich das kambodschanische Binnengewässer und verwandelt sich von einem wahren Meer in eine bloße Sumpflandschaft und gleicht in der Trockenzeit einem schlammigen Tümpel. weiterlesen »







